Bei Heidi zu Besuch

oder: hier riecht es auch überall nach Kuhdung

So oder ähnlich könnte man unseren Teil des Urlaubs bezeichnen.

Wir waren doch tatsächlich nur in der kleinen Schweiz unterwegs. Und ja, wer hätte es gedacht? Diese kleine Land hat nicht nur wunderschöne Berge, sondern bezaubernde Hügelis. So begann der Urlaub. Im Reich der saftigen grünen Hügelis. Grosse Erwartungen hatte ich nicht. Denn ausser Hügelis und dem typischen Käse, kannte ich nicht viel aus der Region.

Doch wie wurde ich überrascht!

Das Appenzell hat es faustdick hinter den Hügeln (hier versuche ich witzig zu sein). Denn nicht nur die Gastfreundschaft ist einzigartig, sondern die ganze Region vermag es einen in den Bann zu ziehen. Und das auch noch bei der Grösse – oder sollte man sagen Kleinheit?

Anfangs haben wir im Hotel Appenzell (http://www.hotel-appenzell.ch/) übernachtet. Ein kleines schnuckeliges Hotel direkt am Hauptplatz in Appenzell. Auf den ersten Blick malerisch und auch auf den zweiten Blick ein Hingucker. Denn nicht nur das Cafe und die integrierte Conditorei lassen ein Gourmet-Herz höher schlagen, auch das Restaurant ist sehr zu empfehlen.

Wer von euch meine Bewertungen bei Tripadvisor kennt (http://www.tripadvisor.de/members/SingaBine), weiss, dass ich bei Restaurants vor allem bei den Desserts extrakritisch bin. Ich bin doch so eine Naschkatze und finde das Dessert immer wichtig! Denn auch wenn man schon das Gefühl hat, es passt nichts mehr rein, so muss ein Dessert für mich immer sein. Aber dazu mal ein anderes mal mehr.

So kann ich das Restaurant im Hotel Appenzell sehr empfehlen. Das Essen ist ausgezeichnet und auch wenn uns der erste Abend ein wenig verbittert wurde als unser Sohn zum ersten Mal von einer Wespe gestochen wurde – die Viecher waren aber auch aggressiv dieses Jahr. Wir haben insgesamt 3 Mal hier gegessen und waren sehr angetan. An einem der Abende waren wir genau gegenüber im Romantikhotel Säntis und dem dortigen Gourmetrestaurant (http://www.saentis-appenzell.ch/site/index.php?id=31). Ja, ein Gourmetrestaurant – ich bin da auch gerne, denn Essen ist immer etwas Feines. Leider war dieser Besuch eine totale Pleite. Denn egal wie gut das Essen ist – ich fand es nur mittelmässig – ist auch der Service von extremer Bedeutung. Das Personal war sehr überfreundlich und sehr aufmerksam – leider nicht bei uns, sondern bei der Gruppe von acht Personen. Es wurde kein Getränk nachgefüllt und auch kein Brot angeboten – mehr dazu könnt ihr bei mir auf Tripadvisor lesen.

Die Tage haben wir sehr gut genutzt und waren so zum Beispiel in der Käserei Appenzell, haben Appenzeller Bier verkostet und die schöne Flauderei besucht (http://flauderei.ch/). Für alle Mädchen und diejenigen von euch, die auf die besonders schönen Dinge im Leben stehen – echt empfehlenswert. Der Flickflauder im Appenzell übrigens der Begriff für einen Schmetterling – ja ein wenig Bildungsurlaub war es dann auch noch.

Ausser Essen und Trinken waren wir auch froh ein wenig in die Bergwelt – oder sollte man sagen Hügellandschaft – zu kommen. So sind wir zur Ebenalp und dem dortigen Äscher gewandert. Es war traumhaft schön und wirklich auch mit Kind zu empfehlen. Unser Junior war im Ergobaby und hat den Ausflug teils wach und teils im Traumland genossen.

Den Hohen Kasten haben wir vor allem in einer Wolke mitbekommen – also nichts wir nochmal hin..naja, manchmal klappt halt nicht alles so, wie man es geplant hatte. Das Wetter macht ja zum Glück, was es will. Besonders gut hat mir auch gefallen, dass man ab drei Übernachtungen den lokalen Railway-Pass für alle lokalen Verkehrsmittel im Appenzell kostenlos dazu bekommt. So macht Reisen Spass.

Den Säntis haben wir nicht geschafft. Aber wie sagte schon mal eine weise Frau**? Man muss sich auch immer etwas offenlassen, um nochmal zurückkommen zu können.

Alles in allem kann ich es sehr empfehlen das Appenzell zu besuchen. Mit Kind, ohne Kind, mit Fahrrad oder als Wanderer. Eine tolle Gegend direkt hinter St. Gallen.

#TravelTuesday

**die weise Frau ist meine Mama 🙂

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