Black Pearl Beach

Auf zum Strand der schwarzen Perlen

 

 

Das war unser Motto für den dritten Tag auf Ishigaki. Die Autoanmietung hatte uns vorab noch mehr Nerven geraubt als geplant.

Denn obwohl es im Hotel hieß, dass wir das Auto ganz spontan und eigentlich täglich mieten könnten, wurde uns am Vorabend dann gesagt, dass es nicht möglich war. Jeder druckste herum. Keiner wollte eine Auskunft geben. Wieso sollten wir kein Auto bekommen?

Wir hatten doch extra die japanische Übersetzung des deutschen Führerscheins dabei. Und das hatte ja auch schon alles so gut bei der Anmietung auf Miyako-jima geklappt. Wieso jetzt nicht?

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Erstmal einen Schnaps

Es stellte sich also heraus, dass wir das Auto nicht anmieten konnten, da wir keine Japaner waren. Das muss doch ein Witz sein. Mein Mann war total enttäuscht, denn wir wollten ja nur ein Auto und auch nur für den halben Tag mieten.

Abends gingen wir eigentlich immer in den kleinen Shops im Hotel flanieren und in einem dieser Shops gab es auch den Awamori. Ein Schnaps, den es nur auf den Inseln Okinawas gab. Den Schnaps hatte uns Renn auch schon auf Miyako-jima empfohlen. Also natürlich nicht mir, denn als Schwangere ist Hartalkohol ja wohl nicht das richtige, aber mein Mann wollte ihn auch probieren. Da wir jedoch eigentlich nur mit Auto unterwegs waren, bot es sich nicht an.

Abends jedoch im Shop vom Hotel und nach der Info, dass wir nun doch kein Auto mieten könnten, musste erstmal ein Schnaps her. Ich werde das Video wohl nicht zeigen, aber Du kannst Dir sicher vorstellen, wie wir lachen mussten, denn der Schnaps war echt lecker und mein Mann trank nach dem ersten gleich noch einen zweiten.

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Einfach mal drüber schlafen

Das sagt man ja auch so, dass man einfach mal ne Nacht drüber schläft und am nächsten Tag sieht alles schon wieder aus. Und so war es auch bei uns.

Am nächsten Morgen war auch der Stand für die Fun Attraktionen besetzt und der amerikanisch aussehende Japaner war nicht nur extrem gut gelaunt, sondern verhalf uns innerhalb von 10 Minuten zu einem Mietauto. Es klappte also doch! Keine Ahnung, was da am Vorabend beim Concierge los war, aber nun war alles gut.

Auto Mieten in Japan BineLovesLife

Japanischer HipHop

Schon auf Miyako-jima hatten wir eine große Freude daran die Radiosender während der Autofahrt zu nutzen, um einen kleinen Einblick oder besser gesagt eine Hörprobe in Sachen japanischer Musik zu bekommen. Irgendwie fanden wir den japanischen Hip Hop am besten – auch am lustigsten, aber so macht man das ja auch im Urlaub.

So fuhren wir Richtung Nordosten – dort wo sich auch das teuerste Hotel der ganzen Okinawa Inseln befand. Der Club Robinson ist sicher Dir auch ein Begriff. Ich selbst habe noch nie in solch einem Resort übernachtet und muss auch zugeben, dass ich immer dachte, dass es sich bei diesem Resort eher um eine Pauschalveranstaltung handelt. Doch weit gefehlt. Der Club Robinson scheint eine edlere Version meiner Gedankenwelt zu sein.

Wir wollten natürlich nicht in den Club, denn wir hatten ja ein schönes Hotel. Unser Ziel war die Bucht der schwarzen Perlen. Diese Perlen werden hier gezüchtet und ja, das musste ich unbedingt sehen. Während meines Studiums habe ich immer Perlen getragen – mit Blazer und ja, die waren natürlich nicht echt die Perlen, aber was soll’s.

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Wer lesen kann, ist klar im Vorteil

Die Bucht mit Ausblick war wirklich traumhaft und wir machten tolle Fotos. Dennoch war uns unklar, wo die Perlen, denn dann aufgearbeitet werden. Insgesamt fuhren wir die Straße vier Mal hoch und runter. Tja, irgendwie war nix zu sehen. Nun gut – dann halt nicht, dachten wir.

Und kaum beim Wegfahren und da war es dann – das kleine Café, das auch nebenan den Shop hatte, wo man die schönen schwarzen Perlen kaufen konnte. Oder besser gesagt: wo man sein Geld in die Perlen anlegen konnte. Die günstigsten Perlen gab es grad mal für umgerechnet 200 Euro. Das waren dann einfache Stecker. Nach oben war alles offen. Es waren tolle Kreationen, dennoch kauften wir nichts.

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Einmal um die Insel herum

Danach machten wir uns auf mit dem Auto einmal um die Insel zu fahren. Das mag ich generell – sich einen Überblick zu verschaffen. Ja, das kleine Städtchen hatten wir schon bei der Anreise gesehen, da der Bus direkt durch gefahren war und dort etwas langsamer fuhr. Wir schaute uns also noch die restliche Insel vom Auto aus an. Eine tolle Natur und mich erinnerte es wirklich stark an Kaua’i – das ist die nördlichste und grünste Insel von den Hawai’i Inseln, die ich bereits mit Anfang 20 mit meinen Eltern besucht hatte.

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So ging unser letzter Tag in Ishigaki zu Ende und wir hatten noch einen schönen Abend im Hotel und waren am nächsten Tag schon wieder auf dem Weg zurück ans Festland und dann nach Deutschland. Mehr dazu dann nächste Woche auf dem Blog.

 

#TravelTuesday

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