Was mir an der Schweiz fehlt…

Ich liebe sie…

Ja, nun ist es raus: ich bin unglaublich nostalgisch, seitdem ich wieder aus unserer Woche in der Schweiz zurück bin. Erst in Bern, dann im Berner Oberland und als kleine Rundtour noch von Lausanne bis nach Broc. Auch die Zeit bei unseren Freunden am Ende dieser Woche hat mir wieder nur gezeigt, dass mir die Schweiz sehr fehlt.

Aber wieso ist das so? Was genau fehlt mir an der Schweiz?

 

Positive Erinnerungen

Natürlich erinnert man sich immer nur an die schönen Dinge. An all das, was gut lief und was Spass gemacht hat. Und obwohl wir bereits vor zwei Jahren – also ein knappes halbes Jahr nachdem wir weggezogen waren – wieder in Bern waren, war es damals anders. Ich weiß noch, dass wir 2016 wirklich durch die Straßen liefen, die wir jeden Tag gelaufen sind. Wir waren auch vor unserem Haus – oder eher der ehemaligen Wohnung – und haben geschaut…ja, so war das also hier.

Und doch war ich damals irgendwie reflektierter: ich hatte gleich gemerkt, dass ich mich zwar sehr gefreut hatte, aber es auch wirklich alles unter dem „Heiligenschein“ der Erinnerung stand. Mir fielen damals auch direkt die Dinge ein, die ich wirklich nicht mehr gut fand an unserem Leben in Bern – in der Schweiz.

Und diesmal waren die positiven Erinnerungen einfach nur noch überwiegend. Vielleicht auch, weil es einfach schöner ist, sich an schöne Dinge zu erinnern, als an nicht so schöne.

 

Das gesamte Bild

Wir haben natürlich auch Erinnerungen an die Schweiz, die nicht nur von Sonnenschein und guter Laune geprägt sind. Und doch macht es das dann auch echter, oder?

Neulich habe ich etwas gelesen, dass mich zum Nachdenken gebracht hat: Nehmen wir an, man hat einen miesen Tag und ärgert sich doll. Man solle sich dann vorstellen, man hätte nur noch einen Tag zu leben. Wäre es dann wirklich sinnvoll sich zu ärgern und zu beschweren?

Meine erste und intuitive Antwort wäre: ja, na klar ärger ich mich. Wieso soll ich nicht „leben“ dürfen. Ich bin ein sehr impulsiver Mensch, ich liebe den Kontakt mit anderen Menschen, bin sehr neugierig und glaube an das Gute im Menschen – in jedem Menschen. Ich bin extrem begeisterungsfähig und mag die Abwechslung. Ich liebe es laut zu lachen und Spaß mit meinen Kindern zu haben. Das Leben meint es sehr gut mit mir und ich möchte die Lebensfreude unbedingt an meine Kinder weitergeben: das Leben ist etwas schönes und tolles und es gibt keinen Grund sich nicht zu freuen. Auch bin ich sehr ungeduldig und durch meine Kinder auf keinen Fall entspannter oder ruhiger geworden.

Sicherlich befand ich mich in der Schweiz auch in einer echten Findungsphase: nach anfänglichen Problemen war es bei mir auch so, dass sich viel veränderte und so ist es doch auch wie so oft im Leben: erlebt man viel, prägt einen das und bindet einen mehr – vor allem emotional – an einen Ort oder eine Person.

 

Urlaub für Naturbegeisterte

Ja, wir waren auch im urlaub in der Schweiz. Denn die Berge – die Alpen – die Seen, die Flüsse. Das ganze Angebot der Schweizer Natur lädt zu Ausflügen ein. Als wir noch ohne Kind waren, sind wir im Winter immer Samstags früh ausgestanden, zum Zug in der Berge und ab auf die Piste Ski fahren gegangen. Das gleiche Prozedere haben wir dann am Sonntag wiederholt. Im Frühling und Sommer waren wir wandern und haben auch Fahrradtouren über mehrere Tage gemacht. Eine davon, die mir sehr in Erinnerung geblieben ist, ist die Herzroute. Gerne schreibe ich dazu auch etwas auf den Blog.

Als Junior geboren war, haben wir auch noch Ausflüge gemacht – jedoch meist mit Übernachtung.

Die Umgebung und die Nähe zur Natur ist in der Schweiz kleiner. Nein, ich glaube, das trifft es auch nicht ganz, denn auch in Deutschland gibt es Möglichkeiten für Ausflüge. Ich glaube einfach, dass es in der Schweiz auch besser ausgebaut ist und es effektiv auch mehr zu sehen gibt. Mehr beeindruckendere Naturspektakel wie zum Beispiel Wasserfälle, Gletscher und Tiere, die einem überall begegnen. Alles gepaart mit der Schweizer Pünktlichkeit, Korrektheit und der unübertrefflichen Freundlichkeit – nein, eher Höflichkeit – macht es zu einem absoluten Traumland.

 

Über unsere letzten Ausflüge in der Schweiz habe ich hier geschrieben: Bern, Berner Oberland, Lausanne bis Broc.

 

Kennst Du die Schweiz?

 

Mehr zum Thema Reisen, Inspiration für nah und fern findest Du immer am Dienstag auf dem Blog – einfach dem Hashtag folgen:

#TRAVELTUESDAY

 

 

 

 

 

 

 

2 Kommentare Gib deinen ab

    1. Es lohnt sich so sehr!!!

      Gefällt mir

Kommentar verfassen

Trage deine Daten unten ein oder klicke ein Icon um dich einzuloggen:

WordPress.com-Logo

Du kommentierst mit Deinem WordPress.com-Konto. Abmelden /  Ändern )

Google+ Foto

Du kommentierst mit Deinem Google+-Konto. Abmelden /  Ändern )

Twitter-Bild

Du kommentierst mit Deinem Twitter-Konto. Abmelden /  Ändern )

Facebook-Foto

Du kommentierst mit Deinem Facebook-Konto. Abmelden /  Ändern )

Verbinde mit %s

This site uses Akismet to reduce spam. Learn how your comment data is processed.