Japanreisebericht: Hakone

Dem Fuji so nah und mit viel Wasser und Wind, aber er bleibt zurückhaltend.

Aber erstmal von vorne – wir sind also direkt aus Tokyo mit dem Auto Richtung Süden gefahren. Hakone ist wirklich ein Tagesausflug von Tokyo aus und man muss daher dort nicht übernachten, aber da unsere Reise weiterging, haben wir diese Stadt als Stop eingelegt.

Hakone liegt herrlich am Lake Ashi und in der Nähe zum Meer. Wir sind am Lake Ashi in die Stadt, die eigentlich eher ein Dorf ist – Hakone hat ein bisschen mehr als 11.000 Einwohner.

Der Mount Fuji – einigen auch an Fuji-san bekannt – ist ein Hingucker. Eine Augenweide und mehr muss man dazu auch nicht sagen, denn mehr fällt mir nicht ein. Atemberaubend. Still und sanft ruht der See…ja, so kam es mir vor, als wir am Abend endlich in Hakone ankamen und direkt zum See runtergefahren sind. Es ist wirklich so toll und besonders gewesen: die Abendstimmung und das schöne leicht rosafarbene Licht tauchten den See in eine ganz besondere Farbe und der Fuji-San? Der ruhte still, mächtig und richtig erhaben über dieser Stimmung. Er war zu sehen und dies sind die einzigen Bilder, die ich gemacht hatte.

Denn ich dachte natürlich, dass wir am nächsten Tag genauso viel Glück mit dem Wetter haben würden und dann noch mehr vom Berg, dem See und der Stimmung einfangen könnten.

Doch wie so oft im Leben, kommt es meist anders als man denkt. Und der Plan bleibt ja sowieso immer nur der Plan. Der nächste morgen begann und wir hatten uns schon auf die schöne Schifffahrt eingestellt, die uns über den See bringen würde. Wie gesagt, ist dies auch eine herrliche Möglichkeit, um einen Tagesausflug von Tokyo zu machen, über den See zu schippern und allenfalls mit der Gondel auf den Berg gegenüber vom Fuji-san zu fahren.

Doch das Wetter spielte leider nicht mit und so fuhren wir nur über den See. Das Schiff ist wirklich herrlich schön – ein wenig kitschig vielleicht – aber wir liebten es. Mit einem Drachen vorne dran und wer den Preis für die erste Klasse zahlen mag, der kann sogar ganz vorne mitfahren und die Aussicht geniessen. So machten wir es dann auch.

Es regnete natürlich nicht, sondern war einfach grau in grau und der Fuji etwas zu schüchtern, um sich in seiner vollen Pracht zu zeigen. Das machte uns nichts, denn die Fahrt war für die Kinder schon der größte Spaß und für uns daher sowieso.

Unweit von der Ablegestelle in Hakone befindet sich eines der bekannteren Toris, die man aus den diversen Bildern kennt. Der Blick, der sich einem bietet ist wirklich beeindruckend: rotes Tori, Lake Ashi und bei klarer Sicht auch der Fuji-San.

Soll ich das empfehlen, denn oft scheint es ja auch so: hat man kein Bild gemacht, war man nicht da? Nein, ich glaube, dass ich das nicht empfehlen kann, sondern eher die Wanderung am See entlang und wenn man dann zu diesem schönen roten Tori kommt, kann man ja auch mal schauen. Wir haben es nicht gemacht, denn wir hatten schon genug gesehen und der Tag war auch noch für weiteres vorgesehen. Wir wollten an den Strand.

Weiter Richtung Süden ging es also auf die Halbinsel Shimoda, denn dort würden wir die nächsten drei Nächte bleiben.

Gilt für Dich auch der Spruch: ohne Bild weiß keiner, dass ich da war?

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2 Kommentare Gib deinen ab

  1. maimsel sagt:

    Hey! Vielen Dank für deinen tollen Beitrag dazu! Mein Freund und ich überlegen nächstes Jahr auch eine Japanreise zu machen und deine Beiträge inspirieren total ☺️!
    Es ist wirklich schön Berichte zu lesen und dann entscheiden zu können, was einen Trip wert ist und was nicht. Außerdem sind deine Fotos wirklich toll!

    Liebe Grüße und bis dahin, Maiky von www. Maimsel.com

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    1. Das Freut mich sehr Maiky! Danke Dir für die lieben Worte! Heute kommt am späten Nachmittag noch ein Blogbeitrag online – diesmal zu Shimoda – so ging unsere Reise nämlich weiter

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