Bern mit Kindern

Bern – unser geliebtes Bern. In Bern waren wir fast fünf Jahre zu Hause und besuchen die Bundesstadt seither regelmäßig. Und obwohl wir so schöne Verbindungen zu Bern haben, habe ich diese Stadt noch nicht auf dem Blog vorgestellt: das ändert sich heute.

Wir waren auch dieses Jahr bereits in der Schweiz und haben uns dort sehr wohl gefühlt. Nach ein paar Tagen bei Freunden sind wir auch noch im Reka Feriendorf in Montfaucon gewesen.

Bern hatte uns diesmal am 1. August – dem Schweizer Nationalfeiertag begrüsst und obwohl aufgrund der aktuellen Corona Lage keine Feierlichkeiten (so zum Beispiel auch ein Feuerwerk) stattfinden konnten, war die Stadt dennoch sehr schön geschmückt und die Flaggen des Kantons Bern wehten stolz in den Gassen der Altstadt.

Spielplätze, Parks und mehr

Spielplätze und Parks findet man in Bern wirklich an fast jeder Ecke. Ich gebe ehrlich zu, dass ich vor allem auch über die Ausstattung der Spielplätze in Bezug auf die Nutzerfreundlichkeit für Eltern immer wieder aufs Neue überrascht bin. Eine öffentliche Toilette findet sich wirklich auf jedem Spielplatz und das ist in Deutschland leider nicht wirklich immer der Fall. Es sind jedoch nicht nur irgendwelche öffentlichen Toiletten, sondern sehr sauber und sogar mit Wickelregal ausgestattete.

Meiner Meinung nach ein wahrer Pluspunkt für einen Kinderspielplatz.

Neben dem Spielplatz direkt bei unserer ehemaligen Wohnung am Monbijoupark, waren wir immer große Freunde vom Längmuurspielplatz. Dieser Spielplatz ist einfach genial und bietet sogar Betreuung an. Direkt an der Aare ist dieser Spielplatz mit Erlebnisbrunnen und vielen alten Bäumen, die vor allem im Sommer den nötigen Schutz vor Sonne und Hitze in der Stadt spenden.

Eine Übersicht der Spielplätze in Bern gibt es auch auf der städtischen Webseite der Stadt Bern.

Touristische Highlights in Bern

Natürlich sind auch uns die bekanntesten touristischen Highlights in Bern nicht unbekannt und ich versuche gerne eine Meinung über die Sinnhaftigkeit für einen Besuch mit Kindern abzugeben.

Bärenpark – Der Bärenpark befindet sich direkt am östlichsten Punkt der Stadt und für Kinder ist es immer schön die Bären zu beobachten. Das Restaurant „Die Dampfzentrale“ lädt direkt zu einem schnellen Snack oder einem Mittagessen ein.

Bundeshaus/Bundesplatz – Natürlich waren wir auch im Bundeshaus, denn das mussten wir besuchen als wir damals noch in Bern lebten. Generell würde ich das jedoch erst für größere Kinder ab circa acht Jahren empfehlen. Auf dem Bundesplatz hingegen gibt es ein schönes Wasserspiel, welches im Sommer für Abkühlung sorgt. Immer wieder samstags findet auf dem Bundesplatz ein Markt statt, der durch das besondere Flair der Verkaufsstände für eine gemütliche und fast schon dörfliche Atmosphäre sorgt.

Einstein Museum/Einstein Haus – Sowohl das Einstein Museum, als auch das Einstein Haus empfehle ich lediglich für Kinder ab 10 Jahren. Das Einstein Museum befindet sich im Kirchfeld und gibt einen schönen Einblick in die Arbeit von Einstein und generell in die Zeit, in der er damals lebte. Das Einstein Haus haben wir nie besucht und ich denke, dass es eben besonders für Fans von Einstein ideal ist. Sein Wohnhaus steht in der Altstadt von Bern.

Gurten – Park im Grünen – Der Gurten ist der Hausberg von Bern und eröffnet einen tollen Blick über die Stadt und zeitgleich bei gutem Wetter einen tollen Ausblick auf die Schweizer Alpen und das Berner Oberland. Hier war ich mit Junior sehr oft, als er noch klein war und im Kinderwagen sass und lag. Der Weg nach oben kann mit der Zahnradbahn angetreten werden oder eben auch zu Fuss. Meist bin ich hochgefahren und hinuntergelaufen – es ist einfach ein schöner Spaziergang, vor allem bei schönem Wetter. Oben auf dem Berg ist eine große Wiese und ein toller Spielplatz, der für Kinder von kleinauf eine schöne Abwechslung ist.

Kornhaus – Das Kornhaus besticht vor allem durch die besondere Bauweise und die schönen Räumlichkeiten. Wir waren hier mal essen – sicherlich kann man sich das mal mit kleinen Kindern anschauen. Essen gehen würde ich eher auf die Zeit verschieben, wenn die Kinder größer sind und auch ein mehrgängiges Abendessen mitmachen.

Münster – Das Münster sieht prächtig aus. Die Kirche kann man betreten und den Turm besteigen. Oben waren wir nie, dennoch denke ich, dass das nun für Junior mit sechs Jahren eine wirklich coole Erfahrung wäre.

Rosengarten – Einen anderen Blick auf Bern bekommt man vom Rosengarten aus. Hier befindet sich der Rosengarten und eine große Grünfläche. Auch der Spielplatz hat ein paar Spielgeräte, die für Kinder von Kleinauf ideal sind. Für einen Snack oder sogar ein feines Essen ist das Restaurant am Rosengarten herrlich.

Zytglogge (Zeitglockenturm) – Immer kurz vor der vollen Stunde sammeln sich scharen an Touristen – aber auch Einheimischen – vor der Zytglogge. Der Zeitglockenturm ist ein besonderes Werk, da hier einzelne kleine Figuren ihr Repertoire abspielen und so alle in Verzückung versetzen.

Zentrum Paul Klee – Kunstinteressierte werden sich im Zentrum Paul Klee wie angekommen fühlen. Hier kann Kunst bestaunt werden und auch die Zeit genutzt werden, um am angrenzenden Park zu flanieren. Sicherlich erst für Kinder ab 12 Jahren.

Weitere tolle Infos über Bern bekommt man direkt an der Touristen Information, die sich am Bahnhof Bern befindet. Von hier aus startet auch die audio-geführte Tour durch Bern, die wir definitiv allen empfehlen, die sich Zeit nehmen wollen, um durch die Strassen der Bundesstadt zu schlendern.

Wie gefallen Dir Städtereisen mit Kindern?

#ReisenmitKindern

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