Motivation beim Sport

Wie motivierst Du Dich zum täglichen Sport? Wie hältst Du das jeden Tag durch? Wie kann ich das auch schaffen?

Seit März trainiere ich wieder regelmäßig und vor allem von zu Hause. Sport und Fitness ist bei mir ein Ausgleich geworden, den ich nicht mehr missen möchte.

Fitness Motivation BineLovesLife

Wie funktioniert Motivation beim Sport?

Anfangs ist sicher jeder Sport auch gleich ein Ansporn, denn der Entschluss sich mit Sport zu beschäftigen ist immer groß. Auch ich kenne den Anfang sehr gut und diese fast schon euphorische Stimmung, wenn es um den Sport geht.

Meist ist neue Sportkleidung ein Motivator beim Sport. Auch bei mir ist es so, dass ich sehr cool finde neue Sportkleidung zu besitzen und dennoch ist mir auch bewusst, dass es eben nur Kleidung ist. Meiner Meinung nach sollte Kleidung daher nicht wirklich als Motivator oder Antreiber beim Sport gesehen werden.

Doch ich möchte gern offen darüber schreiben, was genau meine Motivation für den Sport ist und viel wichtiger: wieso ich jeden Tag motiviert bin, Sport zu treiben.

Wie funktioniert Fitness Motivation?

Generell gesprochen, ist es schon so, dass nach einem bestimmten Pensum an Sport – sei es eine Woche oder gar ein Monat – je nach Intensität die Routine bereits einsetzt. Routine gehört eben ganz klar zu den Aspekten, die das Thema Sport genauso einfach greifbar machen, wie jeden anderen Bereich des Lebens.

Sobald die Routine einsetzt, wird es auch ein Teil des Alltags. Motivation ist laut Definition die Bereitschaft zu einem Verhalten. Ich glaube sogar, dass speziell bei sportlicher Motivation irgendwann auch einfach der Aspekt der allgemeinen Gesundheit sehr stark ausgeprägt ist. Bei mir ist es immer noch so, dass ich auch gerne Süßigkeiten esse, jedoch merke ich schnell, wenn ich zu viel davon gegessen habe. Dann bin ich am nächsten Tag träge und einfach sehr langsam.

Doch auch ich weiß, dass es für jeden anders ist. Bei Einigen ist das Thema Gesundheit an erster Stelle und die Ernährung geht damit Hand in Hand. Irgendwann wird dann über diesen Weg der Beginn für die tägliche Sporteinheit betreten.

Und auch mir ist klar, dass Motivation eben durch schöne Sportkleidung erreicht werden kann, einen ausgefeilten Plan und allerlei Gadgets.

Egal, welcher Motivation-Typ Du bist: ich glaube, an die instrinsische Motivation. An die Motivation, die aus Dir herauskommt. Die Art von Motivation, die immer da ist, egal, ob es nun doch ein paar Tage Pause gab, weil jemand zu Besuch kam. Und viel wichtiger als diese Motivation von innen heraus ist eben meiner Meinung nach der Punkt, dass man diese Art der Motivation erlernen kann. Jeder kann diese Art der Motivation erlernen.

Und da kommt auch die Routine wieder ins Spiel: sobald Fitness und Sport zur Routine gehören, kann jeder dran bleiben. Eben, weil es einfach dazu gehört.

Dank der Motivation kann man anfangs beginnen. Und wichtig ist es dran zu bleiben, denn die Gewohnheit bringt uns dazu weiterzumachen.

(frei nach Jim Ryun)
Sport Motivation BineLovesLife

Meine Motivations-Tipps

Natürlich bin ich ein gutes Beispiel dafür, wie motiviert man zu Beginn von einer neuen Aufgabe sein kann. Ich fange immer gerne neue Dinge an. Und ich halte leider eben nicht so lange durch. Daher ist das Thema Motivation auch für mich in Bezug auf den Sport sehr passend: denn ich halte nun schon seit einem guten Jahr durch.

Nein, ich halte nicht nur durch, sondern bin immer noch total dabei. Mache jeden Tag Sport, freue mich richtig auf den Sport. Und viel wichtiger als all das: ich muss es nicht machen, sondern brauche es viel mehr: als Teile eines täglichen Rituals.

Daher kommen hier meine Motivation Tipps – die zumindest für mich ideal sind und sicherlich auch für viele andere ein Anreiz darstellen könnten.

Der Plan ist der Plan ist der Plan

Ein Plan beginnt mit einer Idee zu einem bestimmten Ablauf. Hierbei ist es wichtig, dass die Idee eher einfach ist. Also zeitlich natürlich festgelegt, aber nicht definiert über die Dauer.

Ein Beispiel: jeden Tag um 18 Uhr habe ich vor knapp drei Jahren immer Sport gemacht. Mein Mann kam von der Arbeit aus dem Büro und ich konnte direkt mit dem Sport beginnen. Manchmal war mir die Einheit jedoch zu anstrengend und ich konnte lediglich 20 Minuten Sport machen. Es waren aber immerhin 20 Minuten mehr als wenn ich gar keinen Sport gemacht hätte. Jeden Tag gibt es eine feste Uhrzeit, die nur für den Sport reserviert ist.

Der Plan besagt also: lege Dir eine Zeit fest und fang einfach an. Jeder Tag wird anders sein und es gibt diese Tage, da kommt mir mein Training mit 40 Minuten so rasant vor, dass ich noch mehr dran lege. An anderen Tagen komme ich irgendwie gar nicht richtig rein und mache lediglich 30 Minuten Sport. Dabei fokussiere ich mich dann auch sehr auf die Dehn- und Stretchingübungen, die ich immer passend finde.

Und diese Grundidee sollte immer da sein, denn ein grober Plan ist immer unabdingbar, damit ich den Überblick nicht verliere. Meist sind die Tage nach Körperbereichen eingeteilt: so ist der Montag zum Beispiel der Tag, an dem ich die Beine trainiere. Dienstag dann Ausdauer und Mittwoch wieder eine andere Körperregion.

Dieser Plan ist auch sehr wichtig, denn so ist klar, was passieren wird. Wer kein gekauftes Program hat (ich nutze seit gut drei jähren das Program Sweat von Kalya Itsines), dem dient dieser Plan als Strukturgeber. Die einzelnen Workouts sucht man sich dann immer Internet zum Beispiel über YouTube raus oder definiert die eigenen Runden.

Eine weitere tolle Idee ist die Musik. Musik ist für viel Menschen der Motivator schlechthin. Im Internet und auf den diversen Musikplattformen gibt es unzählige Playlists für den Sport.

In meinem Plan steht ja, dass ich zwei – oder sogar drei Mal – in der Woche Ausdauersport machen soll. Joggen, schnelles Gehen, Walken oder Fahrrad fahren. Dennoch sind auch diese Möglichkeiten – vor allem zurzeit mit den Kindern zu Hause – nicht immer machbar. Draußen Sport zu treiben ist daher eine tolle Möglichkeit, um ein wenig Abwechslung in den Sport zu bringen.

Babyschritte

Mein zweiter Tipp könnte sicher auch der erste sein. Zumindest geht er eindeutig mit dem ersten Tipp Hand in Hand. Mit Babyschritten meine ich, dass es meiner Meinung nach am besten ist, wenn bei der Umstellung zu mehr Sport und Gesundheit eben auch nur kleine Schritte unternommen werden. Oft gibt es – besonders um den Jahreswechsel – sehr viel Zeitschriften, Artikel in Zeitungen und auch Blogs, die dem Thema Gesundheit in Bezug auf ein neues Jahr, viel zu viele Aufgaben auferlegen.

Wer hat sich nicht schon dabei erwischt, dass neben dem neu beginnen Sport auf einmal auch die Ernährung umgestellt wird, mehr Lesestoff auf dem Nachtschrank liegt und gleichzeitig noch die Meditation gestartet wird. Ein Rundumschlag, der dann leider eher einem Kahlschlag gleicht. Denn eine Veränderung ist ein Prozess und kann nicht von 0 auf 100 stattfinden.

Mit dem Sport und der dazugehörigen Motivation verhält es sich genau so: zu viel auf einmal ist eher eine Überlastung und führt leider tendenziell zu einem Rückschlag.

Daher lieber einfache Ziele, die auch erreichbar sind. Und peu a peu erweitert sich die Veränderung: von zwei Mal die Woche Sport auf vier Mal. Und dann passt sich die Zeiteinheit an: von 30 Minuten Sport auf 45 Minuten. Vom Krafttraining zum Training mit Gewichten und so weiter.

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Teilen

Mh, einer der schwierigsten Tipps, denn ich glaube eben nicht daran, dass man seinen Prozess oder eben den Plan beim Sport teilen muss. Für mich persönlich ist das dann nur ein unnötiger Stressor. Viel lieber teile ich mal Etappen und Erfolge. Erfolge, die ich mir selbst zurechne und die ich richtig finde.

Viele wichtiger als Zahlen auf der Waage zu teilen, sind meiner Meinung nach die eigenen Erfolge. Die sind am besten in Bildern sichtbar.

Ein anderer Aspekt, der sich total gut messen lässt, ist beim Yoga sichtbar: denke an Übungen, die Du bevor Du mit dem Sport begonnen hattest nicht machen konntest. Das geht auch sehr gut bei anderen Sportarten: Laufen und Zeit, Krafttraining und Gewichte, Fitness und Ausdauer – also wie lange halte ich nun durch.

Auch wenn die Ziele nicht auf ein tägliches Sportprogramm abzielen, ist es doch so, dass bereits die Initiative mit der Neuerung des Sport und der Erhöhung der eigenen Fitness einen wichtigen Teil im täglichen Leben einnehmen und für eine verbesserte Gesundheit sorgen. So ist auch der tägliche Spaziergang eine Neuerung, die bereits eine anzuerkennende Veränderung ist.

Rückschläge sanft annehmen

Ja, auch ich kenne diese Tage, an denen ich echt gar keine Lust auf Sport habe. Und auch wenn ich mir dann gut zurede und versuche an das tolle Gefühl zu denken, dass ich sonst nach dem Sport immer habe, wird mit bewusst: heute geht es nicht. Oder es gibt diese Tage, an denen ich quasi aufgestanden bin und dann dieser Feuerball (auch als Sonne bekannt) am Himmel vorbeiflog und ich plötzlich wieder beim Zähneputzen für die Nacht bin. Ja, diese Tage kenne ich auch, denn es wird eben manchmal mehr abverlangt, als der Tag Stunden hat.

Was mache ich dann? Sport? Nee – ist ja keine Zeit.

Wie so oft macht es auch beim Sport und der Fitness Sinn den Fokus nicht aus den Augen zu verlieren: das gesamte Bild also immer im Blick zu haben.

Für mögliche Ausfälle sind kurzfristigere Pläne eine gute Option. Also anstatt zu sagen, dass man dann eben gar nicht die Woche trainiert, kann man sich selbst sagen, dass in möglichen stressigen Wochen in denen kaum Zeit für Sport ist, mindestens zwei Mal trainiert wird. Dieses Training kann dann auch abgewandelt werden: 30 Minuten straffes Spazieren gehen oder lediglich 20 Minuten Krafttraining zu Hause. So wenig Zeit auch sein mag – für 20 bis 30 Minuten am Tag bleibt immer Zeit. Vielleicht ein anderer kleiner „Insider-Tipp“: stell Dir auf Deinem Smartphone ein, wie lange Du in Apps surfen darfst. Diese Zeit wird oft unterschätzt und wer kennt es nicht, dass man eben die Uhrzeit checken wollte und schon sind wieder 30 Minuten vergangen, weil eben doch noch die Emails gecheckt wurde oder schnell das Wetter, ein bisschen auf Facebook oder Instagram geschaut wurde. Und dann die Uhrzeit eigentlich nicht klar wurde.

Natürlich gibt es auch längere verständlichere Gründe für einen Ausfall: Feiertage wie zum Weihnachten sind oft ein Grund, der zu einer längeren Trainingspause führt. Aber wieso nicht mal während der Feiertage lange Spaziergänge machen?

Der Alltag und das, was wir jeden Tag machen, definiert unseren Alltag. Wenn dann mal ein paar Tage wegfallen, wird der Trainingseffekt oder auch die neue Angewohnheit nicht sofort flöten gehen.

So oder so ist ein schlechtes Gewissen oder auch einfach das Gefühl des Versagens sind sicherlich normal. Dennoch ist es eben oft ein Trugschluss. Mit einem Trainingsplan, den ich jede Woche durchziehe und das bereits seit ein paar Monaten, wird immer och die Motivation wiederaufleben, obwohl ich nun vielleicht doch mal eine Woche viel zu faul war.

Sport wird bei uns seit kleinauf auch eher als lästig betrachtet. Mit „bei uns“ meine ich den deutschsprachigen Raum. Sicherlich ist dem der Spruch „Sport ist Mord“ bekannt. Und wenn ich an meine Schulzeit denke, dass weiß ich auch, wie oft einige meiner Mitschüler keine Lust auf Sport hatten, weil es eben nicht als etwas Positives besetzt war. Sport und körperliche Bewegung – ich rede hier auch nicht von Hochleistungssport – sind einfach nur Körperpflege: wie ein Auto, das gefahren werden muss, um zu funktionieren, so wird der Körper durch sportliche Bewegung in Kraft gehalten.

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Gesunde Gewohnheiten zelebrieren

Balance ist ein wichtiger Aspekt, wenn es um das Thema Sport auch als Teil eines gesunden Lebensstils geht.

Langsam aber sicher gehört die Veränderung zu Deinem Alltag und auch, wenn es anfangs noch bemerkt wird, wie sich einige Aspekte Deines Lebens ändern, wird es doch immer mehr zu Dir gehören. Sport war anfangs auch bei mir neu. Neu in der Routine mit Kindern und dem Tagesablauf. Irgendwann war klar: das gehört einfach mit dazu. Spätestens seit dem die Kinder mich an manchen Tagen fragen, wann ich denn Sport machen werde.

Für mich ist es erst schwer gewesen einen richtigen Ort für den Sport zu finden. Denn im Wohnzimmer war es immer zu wuselig und beim Joggen stellte sich für mich nicht so schnell die Routine ein. Mittlerweile ist der Bereich im Schlafzimmer vor dem Schrank ideal. Dort sehe ich auch in den Spiegeln, ob ich meine Übungen richtig ausführe.

Die Matte zum Sport bleibt mittlerweile einfach immer liegen.

Wie hältst Du Dich beim Sport motiviert?

#Gesundheit: Körper

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