Ich habe das Lesen für mich wiederentdeckt. Ja, es gab tatsächlich eine Zeit, in der ich dann doch mehr Bücher gekauft habe, als sie auch zu lesen.
Und dann bin ich auch sehr dankbar für die ganzen Käufe, denn nun kann ich wieder richtig viel lesen.
Fangen wir doch mal ganz von vorne an – nach dem Umzug in den Süden Deutschlands, konnte ich mehr über meine aktuellen Bücher drüberschauen. Und ja, die Bibliothek einräumen hat eben auch Spass gemacht. Generell lese ich schon recht kreuz und quer – Romane, Fantasy und auch Sachbücher.
Besonders Sachbücher haben mich in der Zeit 2023 und 2024 sehr angezogen. Einige davon habe ich auch gelesen, aber das hatte nie etwas mit meinem eigentlichen Lesevergnügen zu tun.
Nun sind hier also die Bücher, die ich besonders mag und zuletzt gelesen habe:
Die Geschichte der Baltimores
Ein Roman von Joel Dicker, der wie ein herkömmlicher Roman beginnt. Die Art, wie Dicker schreibt und wie die Geschichte sowohl vor als auch zurück springt, um dem Leser mehr Wissen über die Figuren zu geben, fühlt sich wie im wahren Leben an. Man lernt eine Person kennen und erst nach einer Weile erfährt man mehr und mehr über sie.
Die Dramatik der Geschichte – und seit kleinauf mein Lieblingsgenre – nimmt recht schnell Fahrt auf, ohne zu rasant zu werden. Mit jeder Seite, die gelesen wurde, wollte ich mehr wissen und verstehen, was die Personen aus ihrem Leben zu berichten haben.
Ein tolles Buch, um aus dem Alltag auszusteigen und besser als jede Netflix Serie.
Das Gefühl von Unendlichkeit
Ein schöner Liebesroman, der doch nicht so alltäglich daherkommt. Alltäglich meine ich mit: unendlichen Liebesbekundungen und merkwürdigen Situationen. Bei Austin Taylor gehen wir auf die Reise mit der Hauptdarstellerin und verstehen schnell, die alles zu diesem besonderen Moment im Studium wurde.
Vorstellungen, die zu Realität werden und Träume, die greifbar nah kommen. Eine Welt, die sicherlich nur wenige von uns kennen, wenn Erfolg im beruflichen Umfeld Überhand nimmt und die Hauptfigur sich selbst kaum noch wiedererkannt. Doch ist die Person mit der sie zusammen arbeitet ein Freund oder doch die wahre Liebe.
Ohne zu Spoilern möchte ich vorab stellen, dass sich dieses Buch sehr sauber liest und vor allem Raum fürs Zuklappen lässt. Eine wunderbare Geschichte, die auch zum Nachdenken anregt.
All the other mothers hate me
Okay, ich gebe zu, dass ich dieses Buch wegen den tollen Farben auf dem Cover und dem Titel gekauft habe. Es wart definitiv ein Impulskauf und ich bereue es auf keinen Fall.
Das Buch wirkt recht harmlos und die Geschichte könnte nicht ferner von meiner eigene Situation sein – und dennoch habe ich es „eingeatmet“. Ein Buch zum Lachen, Weinen und vor allem für alle Mütter von Jungs.
Im Grunde gut
Ich gebe zu, dass ich dieses Buch nicht erst jetzt gelesen habe, sondern schon seit einer Weile bei mir habe. und bei fast jeder Seite habe ich immer gedacht: das hätte ich genauso schreiben können.
Ein Plädoyer für das Gute im Menschen
Welches Buch hast Du diesen Monat besonders in Herz geschlossen?
#PersonalIssue
