Es geht hier langsam wieder los und ich nehme mir Zeit meine Gedanken festzuhalten und schreibe daher wieder regelmäßiger. Zuerst haben wohl immer die Bücher den Vorrang, denn neben Reisen ist und bleibt das Lesen mein liebstes Hobby.
Ich lese vorrangig am Abend und nutze dieses Ritual, um vom Tag abzuschalten.
Diese Bücher hatte ich zuletzt bei mir und konnte sie auslesen:
You Goddess*
Inspiration suchen bei Frauen aus der Vergangenheit – doch diesmal eben bei Göttinnen. Diese Prämisse hat sich das Buch „You Goddess“ gesetzt und ist dennoch in einer leichten Art geschrieben, die nicht nur mit erhobenem Zeigefinger daher kommt.
Ein Buch, das nicht nur vom Cover her etwas ausmacht, sondern auch ein schönes Geschenk für eine gute Freundin ist.
Die Wahrheit über den Fall Harry Quebert*
Ich gebe zu, dass ich dieses Buch zufällig in einem Buchladen entdeckt hatte. Es wirkte groß genug, um ein schöner Urlaubsschmöker zu werden. Normalerweise kaufe ich kein Softcover, da ich nicht mag, wie die Bücher dann bei mir aussehen und ein Hardcover fühlt sich für mich immer mehr wie ein Buch an.
Die Bücher von Joël Dicker haben Ihre eigene Fanbase und ich habe den Autor erst durch dieses Buch kennengelernt. Hier findet sich ein spannender Krimi, der mit seiner unerwarteten Wendung für eine Überraschung sorgt. So dachte ich – wie sicher viele andere Leser auch – dass ich genau wüsste, wie ich die Figuren einzuordnen habe und wurde dann eines besserer belehrt.
Ein toller Schmöker, für alle, die sich gerne mit dem Genre Krimi den Abend versüßen oder den Urlaub spannend gestalten wollen.
Das gute Benehmen*
Als Rezensionsexemplar habe ich das Buch von Molly Keane erhalten. Und tatsächlich weil mich interessiert hat, wie ein Buch, das bereits in den Neunzigern erschienen ist, nun wieder neu übersetzt wurde.
Die Geschichte einer Autorin, die bereits verstorben ist – das musste ich lesen. Denn wieso wurde es neu übersetzt? Dann scheint es eine Geschichte zu sein, die wirklich passend für die heutige Zeit ist. Oder einfach zeitlos.
In „Das gute Benehmen“ haben wir einen etwas seichteren Titel als vor 30 Jahren – damals hieß das Buch „Eine böse Geschichte.
Der Roman ist sicherlich auch deshalb so spannend, weil er Frauen genau zeigt, wie sie oft wahrgenommen werden: gut und eben mit gutem Benehmen. Dieses Wissen jedoch macht sich die Hauptfigur zunutze und lässt einen teilweise nicht mehr aus dem Staunen herauskommen. Speziell, wenn man bedenkt, dass die Geschichte vor 100 Jahren spielen soll – damals war das kein gutes Benehmen.
Und eventuell will das Buch genau das zeigen, das wir Frauen uns doch verändert haben.
Das krisenfeste Kind*
Schon als ich schwanger war, habe ich gerne Bücher zum Thema Baby und Kinder gelesen. Dann als Junior geboren wurde, habe ich vor allem den Klassiker Babyjahre* gelesen. Mittlerweile lese ich vor allem wieder viele Romane und ab und an nochmal ein Buch zum Thema Kinder, Erziehung und Schule.
Und so kommt auch „Das krisenfeste Kind“ in meine Sammlung. Ein Buch zum Thema Krise und Kind passt sehr gut, denn bereits die Schule birgt viele Herausforderung, da sie nicht individuell, sondern alle Kinder in ein Raster wirft.
Die Autorin nimmt uns mit auf eine Reise nach Finnland und auch nach Deutschland, wo die Schule von Morgen sich an den Herausforderungen der modernen Zeit gemeinsam mit den Kindern ein Lernmodell erschaffen hat.
Sehr augenöffnend.
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#PersonalIssue

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