Mama darf nicht krank werden

Jetzt natürlich erst recht nicht mehr. Jetzt nicht, denn so kurz vor der Geburt kann man das nicht gebrauchen. Mit einem Kleinkind nebendran, das auch schon in den Kindergarten geht, lässt sich sowas jedoch nicht immer vermeiden…

 

Krankwerden gehört dazu. Bei Kleinkindern, bei Babies und irgendwie auch bei Erwachsenen. Wenn natürlich nicht so oft und nicht so ausgeprägt. In der Schwangerschaft jedoch, versucht man mit allen Mitteln eine Krankheit zu vermeiden.

Es ist doch nur eine Erkältung

Ja, eine Erkältung ist sicherlich nicht „schlimm“. Doch. Doch, wenn man schwanger ist schon, denn die ganzen Symptome kann man nicht lindern. Oh je, dann hab Dich doch nicht so!

Ja, okay, dann bin ich halt ein wenig zimperlich. Nee, ich glaube auch, dass es einen einfach etwas mehr „flachlegt“, wenn man noch schwanger ist.

In meiner ersten Schwangerschaft war ich ja auch schon mal krank. Erkältet. Eine klassische Erkältung. Und wirklich viel einnehmen konnte ich nicht. Ich konnte mich ein bisschen ausruhen. Und Inhalieren und Rotlicht geht ja auch immer. Und hilft, meiner Meinung nach, auch schon sehr viel.

Doch es ist wahrlich auch noch eine andere Dimension des Krankseins, wenn noch ein Kleinkind zu Hause rumwuselt. Ja, vormittags ist Junior in der Krippe und irgendwie ist es auch ein Luxus – wir können ihn rein theoretisch auch bis 16.30 Uhr dort lassen.

Dennoch war der Nachmittag dann eher anstrengend. Und das nicht, weil er besonders überaktiv ist – Kinder und Kleinkinder sind ja oft überraschen feinfühlig und viel sensibler als die meisten Erwachsenen. So nehmen sie wahr, was wir brauchen und vor allem auch, wenn wir Ruhe brauchen. Wir konnten in Ruhe Bücher lesen, Puzzles puzzeln oder einfach etwas Malen oder auch basteln. Das war dann schon okay, aber ich merke ja auch, dass der Kleine dann doch mehr braucht als nur langweilig mit Mama im Bett abhängen.

Und im November/Dezember letzten Jahres war ich tatsächlich so krank, dass gar nicht ging. Ich musste immer schlafen und habe im Wachzustand nur kurz etwas gegessen und getrunken. Da musste also etwas anderes her.

 

Notfallbetreuung

Ist das ein Notfall? Keine Großeltern in der Nähe, keine Nachbarn, Freunde oder Bekannten, die Zeit haben das eigene Kind von der Krippe abzuholen. Meiner Meinung nach schon.

Wenn Mama dann noch krank ist, gibt es für solche Situationen in einigen Regionen in Deutschland eine sogenannte Notfall-Betreuung. Wir brauchten jemand, der Junior abholt mit ihm spielt, Abendbrot isst und ihn dann ins Bett bringt. Wir haben aktuell drei Babysitter, die wir auf Abruf haben. In unserem Haus wohnen mehrere Familien mit Kleinkindern und unsere Freunde mit Kindern sind auch in der Nähe.

An diesem einen Abend jedoch war es anders. Alle hatten keine Zeit, waren unterwegs oder sogar im Urlaub. Tja, dann war die Suche groß. Mein Mann war auf Dienstreise und würde erst am nächsten Tag zurücksein können. Er suchte noch eine Betreuung und so fanden wir die Organisation „Meine Mama arbeitet“. Das ist jetzt keine Werbung, sondern ein Erfahrungsbericht, denn bezahlt wurde ich nicht für diesen Beitrag.

Es kam eine Dame mittleren Alters, die sofort einen Zugang zu Junior fand. Eindeutig eine Erzieherin/Pädagogin, denn die Art und Weise wie sie Junior „knackte“ war wirklich beeindruckend. Er fühlte sich sofort wohl und beide spielten. Ich schlief und als ich aufwachte, hatte er grad gegessen und saß im Schlafanzug im Bad beim Zähneputzen und war fertig fürs Bett.

Ich war beeindruckt und wirklich dankbar.

Der Preis war uns in diesem Fall wirklich egal, dennoch ist es sicherlich eine Obergrenze und keine „Dauerlösung“. Für 20 Euro plus Mehrwertsteuer pro Stunde (und es mussten mindestens vier Stunden sein) war es mir dennoch den Preis wert.

Die Betreuung von „Meine Mama arbeitet“ ist jedoch auch Option, wenn die Kita geschlossen ist, der Partner krank, der Babysitter verhindert und man einfach eine Notfallbetreuung benötigt. Für den Fall also, den man irgendwie nicht plant und auch nicht planen kann. Wenn alle Stricke reißen sozusagen.

Wie machst Du das, wenn sogar der Notfallplan wirklich platzt?

 

#MommyMonday

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