Urlaub im Reka Feriendorf

Werbung, dieser Beitrag ist in freundlicher Zusammenarbeit mit Reka entstanden

 

Reka (kurz für Reisekasse) – eine Schweizer Reiseerfahrung, die mehr als nur Urlaub bedeutet.

Vor knapp zwei Wochen hatten wir einen wunderschönen Urlaub in unserer geliebten Schweiz. Da wir selbst noch vor knapp zwei Jahren in der Schweiz gelebt haben – wir durften Bern für fünf Jahre unser zu Hause nennen – ist ein Besuch bei den Eidgenossen schon eine Regelmäßigkeit geworden.

Diesmal war der Besuch jedoch nicht nur Freunde und Bekannte in Bern und Umgebung besuchen, sondern auch Urlaub. Urlaub typisch schweizerisch. Mitten in den Bergen. Urig und wie zu Hause zu gleich. In einer Ferienwohnung im Reka-Feriendorf in Lenk im Simmental durften wir richtig genießen und abschalten.

 

Reka – was ist das?

Für mich ist Reka eine typisch schweizerische Organisation für Feriendestinationen und Feriengeld. Aber erstmal ein wenig von weiter weg betrachtet:

Die Reka ist ein Non-Profit-Unternehmen, welche ihren Gewinn für sozialtouristische Zwecke einsetzt. Die Reka-Checks sind verbilligt, Ferien für Familien in den eigenen Ferienanlagen werden vergünstigt und für Familien mit besonders geringen Einkommen werden spezielle Ferienangebote zur Verfügung gestellt.

Nicht nur die Schweiz ist Ort der Reka, auch in Italien, Deutschland, Belgien, Frankreich, Kroatien, die Niederlande und Spanien gibt es Ferienwohnungen der Reisekasse.

Das Unternehmen schüttet – als Non-Profit Unternehmen – keine Gewinne aus, sondern investiert diese. Sozialtouristische Unternehmenszwecke lassen sich dadurch finanzieren.

Bereits am 22. Juni 1939 wurde die Reka gegründet. Das  Ziel: die Förderung von Ferien und Freizeit mit besonderem Fokus auf Familien.

Auch zum Thema Nachhaltigkeit ist die Reka: so sind bereits seit der Gründung grundlegende ökologische Ziele aufgesetzt. Die Reka fördert sanfte Freizeit- und Tourismusformen, optimiert die eigenen Ferienanlagen betreffend Umweltzielen kontinuierlich und setzt neue Projekte konsequent nach den optimalsten ökologischen Standard um.

Mehr Infos zu den drei Säulen des nachhaltigen Unternehmens Reka findest Du hier:

Paradies für Kleinkinder Reka Lenk TravelTuesday BineLovesLife

Reka- Feriendorf – Lenk im Simmental

Genau 10 Tage vor unserem Urlaub erreichte uns noch eine Email, die mich nur entzückte. In dieser Email wurden wir an unseren Urlaub erinnert und freundlich darauf hingewiesen, dass wir allenfalls auch Zeit beim Check-In sparen könnten.

Schön – und für auch typisch für die Schweiz – war der Hinweis zum Service der SBB (das ist die Schweizer Bahngesellschaft), die die Möglichkeit der Gepäckabholung in Zusammenarbeit mit der Reka bietet. Leider nur für Adressen in der Schweiz – dennoch absoluter Kundenservice.

Hier die klasse Email:

Reka Urlaub BineLovesLife

Das der Urlaub sich schon so schön ankündigen würde, hatte ich mir nicht gedacht. Ja, es ist sehr typisch für die Schweiz und die Eidgenossen höflich und rücksichtsvoll zu sein. Dennoch ist es auch so, dass es mich immer wieder aufs Neue überrascht. Denn heutzutage gibt es das viel zu selten.

 

Lenk Simmental BineLovesLife

Familienurlaub in den Bergen

Wir waren schon sehr oft in den Bergen in der Schweiz. Das Berner Oberland hat sehr viele schöne Täler, Berge und unendlich Ansichten zu bieten.

Lenk im Simmental hatten wir jedoch bisher wirklich noch nie besucht und so war auch die Fahrt für uns sehr neu. Bisher waren wir lediglich bis zum Stockhorn gekommen, sind den Jaunpass gefahren und waren auf dem Rinderberg Ski fahren.

Lenk ist das südlichste Dorf im Simmental und wirklich für Familien gemacht. Etliche Wanderwege und Velorouten (schweizerdeutsch für Fahrradwege), das dorfeigene Erlebnisbad und die Wasserfälle (Iffigenfälle und Simmenfälle) laden nebst dem Hausberg Betelerberg-Leiterli (2001m. ü. M.) zu einer herrlichen Ferienzeit.

MurmeliTrail BineLovesLife

Ausflugsideen in Lenk

Murmeli-Trail

Lenk – und der Hausberg Betelberg-Leiterli – sind wahrlich neu für uns gewesen. Wir haben direkt am ersten Tag in Lenk einen Ausflug auf den Betelberg gemacht und sind den Murmeli-Trail mit den Kindern gewandert. Für Junior war es die erste Wanderung. Die Strecke war mit 3km und 300m talabwärts auf knapp 45 Minuten angesetzt. Wir haben ja bereits als wir in der Schweiz gelebt haben, festgestellt, dass wir eher „Genusswanderer“ sind und daher auch oft anhalten. Auf dem Weg findet man neben etlichen Informationen über die Murmeltiere und Spielplätzen für Kinder auch genügend Raum für schöne Aussichten. Der Weg ist die ganze Strecke unbewaldet und im Hochsommer sollte man daher an ausreichend Sonnenschutz denken.

Wir haben für die Strecke knapp zwei Stunden gebraucht. Dank der Rückentrage (Kraxe), die in jeder Ferienwohnung des Reka Feriendorfes zur Verfügung steht, konnten wir die kleine Kaiserin auch perfekt tragen und sie ist sogar eingeschlafen.

Iffigenfall/Iffigenalp

Unser zweiter Urlaubstag war der von uns erkorene „Tag des Wassers“, denn wir hatten uns vorgenommen die Wasserfälle zu bestaunen. Das hatten wir in unserer Zeit in der Schweiz vor knapp zwei Jahren nie geschafft und mussten daher nun das volle Program wählen.

Der Iffigenfall ist knapp 10 Minuten Autofahrt vom Reka-Feriendorf in Lenk entfernt. Vom Parkplatz aus läuft man nochmal knapp 10 Minuten bergauf – ohne Kinder dauert es eventuell noch kurzer.

Direkt hinter der Leitplanke sieht man den Iffigenfall aus direkter Nähe und wir entschlossen uns sogar noch direkt runter zum Wasserfall zu laufen, wo er zu einem Fluss wird. Der Abstieg ist nicht weit und dauerte bei uns knapp 20 Minuten, weil wir auch ein wegen den Kindern langsamer laufen mussten.

Direkt unten am Wasserfall spürt man die frische Wasserbrise auf der Haut und es war auf einmal richtig kühl. Ein spektakuläres Naturereignis und wir mitten dabei.

Wer noch weiter möchte, fährt entweder mit dem Auto oder dem Bus hoch zur Iffigenalp. Wir haben uns jedoch dagegen entschieden und wollten sofort zum nächsten Wasserfall.

Simmenfälle

Die Simmenfälle liegen noch praktischer – direkt neben dem Restaurant und Hotel Simmenfälle. Dort gibt es einen herrlich schönen Spielplatz für die Kinder und den Blick auf die Simmenfälle. Um direkt an deie Wasserfälle heranzukommen, muss man nochmal zwei Minuten vorlaufen.

Siebenbrunnen

Wer noch weiter laufen möchte, macht sich den knapp 45-minütigen Weg zu den Siebenbrunnen, die Wanderung dorthin geht nochmal 300m bergauf.

Wir hatten jedoch genug gesehen und wollten den Kindern den Spaß am Spielplatz nicht nehmen. Generell hatte ich sowieso das Gefühl, dass Lenk wahrlich auf Urlauber mit Kindern – oder generell auf Familien ausgelegt ist.

 

Lenkerseeli Spielplatz

Der Lenkersee liegt direkt hinter Lenk und kann nicht direkt mit dem Auto erreicht werden. Eine ruhige und schöne Oase und ein herrlicher Spielplatz. Wir sind diesmal nicht hingewandert, denn unser Aufenthalt in Lenk war etwas zu kurz. Aber wie sagt meine Mama immer so schön? Man muss immer einen Grund haben, um zurückzukehren. Und in Lenk werden wir sicher mal wieder mehr erkunden.

 

Metschberg

Denn auch der Metschberg war ein Punkt auf unserer Erkundungstour, den wir noch nicht abstreichen konnten. Der Metschberg kann mit der Gondel oder mit dem Auto erreicht werden. Die Gondeln fahren vor allem im Winter sehr oft, denn Lenk im Simmental ist auch ein herrliches Skigebiet. Im Sommer fahren die Gondeln nur von Donnerstag bis Sonntag.

Paradies für Kleinkinder Reka BineLovesLife

Wie zu Hause – und doch Urlaub

Zurück im Reka-Feriendorf mussten wir natürlich kleinen einen Elektroquad für Junior ausleihen und die kleine Kaiserin schnappte sich sofort ein Bobbi-Car. Für uns Eltern war diese Annehmlichkeit – genau wie die restliche Ausstattung auf dem Gelände – sehr passend. Die Kinder können sich quasi frei bewegen und haben so die Möglichkeit ihrem Entdeckerdrang nachzugehen.

Das Reka-Feriendorf liegt im Grünen und in den insgesamt sechs Ferienhäusern gibt es 51 Wohnungen von 1 bis 4 1/2 Zimmern mit Balkon oder Sitzplatz. Alle Wohnungen sind nach Süden ausgerichtet und man hat die Alpen die ganze Zeit im Blick. Das Dorf ist, wie auch generell die Anlagen von Reka, sehr gut mit den öffentlichen Verkehrsmitteln zu erreichen: 20 Min. zu Fuss vom Bahnhof und die Bahnstation Boden ist nur 5 Min. zu Fuss unterhalb des Feriendorfes zu erreichen. Da man ja die Option der Gepäckabholung  mit der SBB nutzen kann, bietet sich die Anreise mit den öffentlichen Verkehrsmitteln wirklich. Aus eigener Erfahrung kann ich sagen, dass öffentliche Verkehrsmittel in der Schweiz nicht mit deutschen Standards zu vergleichen sind. In der Schweiz funktioniert alles reibungslos und die Fahrtakte sind absolut traumhaft.

Da wir aus Deutschland angereist sind, sind wir mit Auto gefahren und die kostenfreie Parkplätze waren somit ideal für uns.

Die Ferienwohnungen sind alle voll ausgestattet und jeweils am Freitag und Samstag gibt es die Möglichkeit für ein reichhaltiges Frühstück im Gemeinschaftshaus, sowie ein Brotservice (gegen Gebühr) oder auch Hauslieferdiensten von Lebensmitteln. Die Zusatzleistungen wie Bettenbezug oder Frottierwäsche-Set können dazu gebucht werden.

Da wir erst am Sonntag angereist sind, konnten wir nur den Themen-Abend nutzen. Dieser fand am Montagabend statt: ein Abendessen im Gemeinschaftshaus waren die Älpler-Makronen.

 

 

Paradies für Kleinkinder

Ich glaube, besser kann man es wirklich nicht benennen. Das Feriendorf in Lenk war auch unseren Schweizer Freunden, die wir vorab besuchten ein Begriff und sie meinten, dass es absolut ideal für unsere Kinder mit einem und vier Jahren wäre.

Die Erwartungen waren also hoch und nachdem ich das Video, welches ich oben eingefügt habe, gesehen hatte, war sogar ich aufgeregt, ob es wirklich so toll für Kids werden würde.

Aber was soll ich sagen? Schweizer trumpfen ja ungerne auf, sondern sind eher moderat in ihren Ausführungen. Es war absolut genial. Bereits bei der Anreise in Lenk mussten wir über die Spielstrasse mit Elektroquads und Junior war nicht mehr wegzubekommen – wir wollten doch eigentlich nur in unsere Ferienwohnung.

Neben der Spielstrasse, die wirklich den ganzen Tag befahren wurde, gibt es etliche Spielplätze auf dem Gelände, eine Minigolf-Anlage, einen Streichelzoo, Tischtennis, ein Trampolin und dann noch der ganze Indoor-Bereich: ein geheiztes Hallenbad (7 x 16 m) mit Kinderplanschbecken und Sauna und zwei Spielzimmer für Kinder, in denen auch Betreuung angeboten wird. Der Ravensburger Spielschrank an der Rezeption erlaubt es noch weitere Spiele zu spielen, die Auswahl ist wahrlich riesig und sehr aktuell.

Fazit

Obwohl wir fast fünf Jahre in der Schweiz gelebt haben und meine damalige Firma auch einen Teil für die Reka-Ferien dazugezahlt hätte, haben wir nie in einem Rena-Feriendorf Urlaub gemacht. Als Paar ohne Kinder war es für uns damals einfacher sehr früh aufzustehen und spät in der Nacht von Wanderungen oder Ausflügen zurückzukehren. Als Familie in der Schweiz, aber auch als Urlauber aus dem Ausland kann ich die Reka-Feriendörfer nur empfehlen.

Sie sind herrlich angelegt und obwohl das Reka-Feriendorf in Lenk sicherlich in die Jahre gekommen ist, war es absolut sauber und ordentlich. Bereits für Ende 2021 wird ein Neubau des aktuellen Feriendorfes angesetzt.

Für alle, die gerne in ländlicher Gegend Urlaub machen, die Schweiz lieben und auch mit kleinen Kindern keine Angst vor Wanderungen und Ausflügen haben, kann ich das Reka-Feriendorf wärmstens empfehlen. Die Schweiz ist sowieso immer einen Besuch wert und die Anreise ins Berner Oberland immer wieder ein Traum.

Simmental TravelTuesday BineLovesLife

 

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2 Kommentare Gib deinen ab

    1. Ich kann es wärmstens empfehlen

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