10 Lieblingsteile aus meinem Kleiderschrank

Und irgendwie musste ich ja die Aufmerksamkeit auch mal wieder auf den Bereich Mode und Fashion legen.

Kleidung, Kleider und alles, was dazu gehört sind meine liebsten Themen, wenn sie nicht zu kompliziert sind. Ich lese gerne die Vogue, blättere in einer Elle und schmökere in der Harper’s Bazaar. Inspiration ist überall anzutreffen und auch wenn mich einige Dinge zum Schmunzeln bringen, so mag ich diese schöne Kunst.

Mode als Einweggeschirr?

Mode und Kleidung sind meiner Meinung nach das Gleiche. Es ist eine Geisteshaltung und wer sich gerne mit sich selbst beschäftigt und Textilien nicht nur als „Körperbehang“ sieht, wird wissen, was ich meine.

Mode ist mittlerweile überall zu finden. Kleidung gibt es immer günstiger. Auf Flohmärkten wird man sicher eher nach speziellen Dingen suchen, denn in einigen Kaufhäusern gibt es bereits Kleidung, die neu günstiger als gebrauchte Kleidung vom Flohmarkt ist. Über Qualität möchte ich in diesem Fall dann nicht reden.

Fast Fashion – ein Begriff, der meiner Meinung nach ganz eindeutig mit H&M angefangen hat und mittlerweile wahnsinnige Auswüchse annimmt. Was genau ist ein Kleidungsstück wert und wieso sollte man für etwas, das nicht mal in unserem Land hergestellt wurde mehr als zwei Euro ausgeben? Wieso sollte man für etwas, das um die halbe Welt geschifft wird weniger als einen Monatslohn ausgeben?

Die Welt ist voller Zwiespalt und so ist es auch in der Mode. Mein Opa sagte immer: nimm Dir eine Tonne und lege alles, was Du trägst hinein. Nach ein paar Jahren, wenn die Tonne voll ist, kannst Du diese umdrehen und von unten wieder öffnen – dann hast Du sofort das neueste Modestück in der Hand. Und so ist es auch: Mode greift immer wieder Dinge aus vergangenen Zeiten aus. Ich bin ein Kind aus der 90ern, geboren und den 80ern. Und aktuell sind die 90er Jahre aktueller denn je. Zum Glück habe ich da doch genügend aufgehoben, was ich nun getrost wieder anziehen kann.

Generell schmeiße ich keine Kleidung weg und finde es auch unsinnig, diese nicht vertrauensvoll weitergeben zu können. Doch mit den Flohmärkten klappt es eben nicht so gut, denn die Kaufhäuser mit der sehr günstigen Kleidung unterbieten sogar meine Flohmarktpreise.

Lieblingsteile aus meinem Kleiderschrank

Möglichkeiten zur Langlebigkeit von Kleidung

Kleidung, die mir nicht mehr gefällt, hebe ich immer erstmal auf. Meist ist es nämlich so, dass ich gar nicht merke, dass ich etwas nicht mehr trage.

Im Herbst vor knapp sechs Jahren – ich war grad schwanger mit Junior – sagte mir meine Freundin, dass sie generell ihre Kleidung zwei Mal im Jahr durchschaut, um den Überblick zu behalten, was sie noch trägt. Einmal nach dem Winter und einmal nach dem Sommer. Alles, was ihr offensichtlich nicht mehr gefällt oder, was sie nicht mehr trägt, bringt sie in eine Box in den Keller. Nach einem weiteren Jahr sollten die Kleidungsstücke entweder wieder oben im Schrank gelandet sein – denn sie wollte sie doch wieder anziehen – oder eben nicht. Alle die in der Box waren wurden daraufhin verkauft, verschenkt oder entsorgt.

Also Kleidung wegschmeissen? Das geht für mich gar nicht. Da blutet mir das Herz! Genau wie bei Büchern, die achtlos weggeschmissen werden. Das kann ich nicht.

Ich fand die Idee sehr schön und wollte das auch probieren. Naja, zwei Mal im Jahr fand ich etwas zu viel, denn ich hatte schon damals einen großen Kleiderschank. Einmal im Jahr und mittlerweile eher sporadisch schaue ich also nach, was mir noch gefällt. Irgendwie überwiegt da aber immer die Erinnerung ich hebe viel zu viel auf. Wenn ich etwas aussortiere, dann wirklich nur, weil ich weiß, dass es mir auf keinen Fall mehr in diesem Leben passen wird oder ich merke, dass es wirklich total hässlich ist. Meist habe ich es dann auf einen Haufen gelegt und versucht zu verkaufen. Da ich jedoch sehr viel Kleidung besitze – teilweise Dinge, die ich bereits mit elf Jahren im Kleiderschrank hatte – ist verkaufen keine ideale Lösung, denn es kauft eben keiner. Verschenken will ich es nicht, denn dann weiß ich nicht, wie damit umgegangen wird.

Als wir dann vor knapp vier Jahren in Offenbach ankamen, habe ich einiges zu den örtlichen Sozialkaufhäusern gebracht, weil ich wusste, dass die Flüchtlingsheime somit versorgt werden. Mittlerweile haben wir kein Flüchtlingsheim mehr in Offenbach und ich bin mir unsicher, ob der Weg zum Deutschen Roten Kreuz der richtige ist.

Oft ist es eben auch so, dass Schuhe irgendwann nicht mehr passen – ja, das hat sich bei mir nach der zweiten Schwangerschaft so eingestellt. Meine Füsse sind größer geworden.

Schuhe abzugeben finde ich generell sehr schwierig und habe dann aber im Mai Ruben’s Shoes kennengelernt. Die Idee dahinter ist ganz einfach: Schuhe werden nach Berlin zu Ruben’s Shoes geschickt und von dort in die Welt verteilt. Die Schuhe, die gut erhalten sind helfen somit Kindern in Ländern, wo Schuhe nicht zum Alltag dazugehören. Getreu dem Motto: Keine Schuhe, keine Bildung möchte Ruben’s Shoes also auch darauf aufmerksam machen, dass es weltweit viele Kinder gibt, die nicht in die Schule gehen können, weil ihnen Sc hohe fehlen.

Die Idee ist wirklich schön und hat mir gut gefallen.

Meine Lieblingskleidung

Meine Lieblingskleidung? Mh, sowas habe ich gar nicht. Ich trage gerne alles. Und das auch im wahrsten Sinne des Wortes, denn ich liebe meine Kleidung. Alles, was ich besitze ich sicherlich zu viel, dennoch habe ich mir seit ein paar Tagen vorgenommen, jeden Tag etwas Neues aus meinem Kleiderschank anzuziehen, um wirklich alles zu nutzen.

Das hat gleichzeitig den Effekt, dass ich merke, was mir wirklich gefällt und was einfach nur noch so im Schrank hängt.

In den nächsten Wochen werde ich gerne mal wieder ein paar Looks hier auf dem Blog vorstellen.

Was ist Deine Lieblingskleidung?

#TrendyThursday

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