Wolfgang Joop

Oder auch „The Magic of Cleaning

Aufräumen macht doch immer Spaß? Ja, Aufräumen macht sehr viel Spaß. Vor allem, wenn man damit eine gute Mission verfolgt. Ich bin ja mittlerweile dabei meinen Kleiderschrank etwas auszumisten. Dies alles mit der Hilfe von Mia. Und wieso? Naja, ich möchte mir gerne wieder mehr Platz gönnen. Mehr Platz in meinem Kleiderschrank. Mehr Platz für Neues? Vielleicht. Aber vor allem möchte ich mir damit auch wirklich einen Überblick verschaffen. Was genau besitze ich so?

Mh, irgendwie sehr viel. Viele Schuhe. Viele Jacken. Viele Hosen. Viele Shirts. Viele Blazer. Viele Blusen. Irgendwie zu viel? Nö, so würde ich das jetzt nicht sagen. Denn zu viel ist es nie. Aber oft ist eher so, dass ich das Gefühl habe, dass es doch irgendwie nicht alles getragen wird. Und noch viel wichtiger. Viele Dinge, die ich besitze, trage ich und vergesse, dass ich sie habe. Na, vielleicht ist Vergessen auch das falsche Wort. Denn ich vergesse diese Dinge nicht, sondern ich brauche diese Dinge, diese Kleidungsstücke auch nicht mehr.

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Mh, schade eigentlich. Aber meine Zeit ist mit diesen Dingen zu Ende und daher verkaufe, verschenke und tausche ich diese Dinge nun. Und vor allem möchte ich damit mehr. Ich möchte damit auch wieder zu weniger anregen. Zu einem Mehr an weniger. Geht so was überhaupt? Vielleicht. Eine Freundin von mir packt jedes Halbjahr eine Kiste mit Dingen, die ihr nicht gefallen und räumt diese in den Keller. Wenn sie diese Kleidungsstücke dann nicht einmal in den darauffolgenden sechs Monaten getragen hat, werden diese entsorgt. Okay, sechs Monate finde ich echt hart. Denn vielleicht ist ja grade nur Winter oder nur Sommer oder irgendeine andere Jahreszeit, die länger dauert als normal. Und dann? Ja, dann hat man ja gar nicht alles getragen, obwohl man es tragen würde. Nur war es dann zu kalt oder zu warm und die Klamotte völlig obsolet.

Für mich nichts Wahres. Ich warte da länger.

Dennoch bin auch ich durch unseren Einzug in die neue Wohnung gezwungen gewesen mal wieder auszumisten. Und dann habe ich mal richtig klar Schiff gemacht. Und einiges kam weg. Zufälligerweise hatte ich grade im Herbst noch das neue Buch von Wolfang Joop gelesen: Dresscode und siehe da, ich war überrascht, wie der gute Joop das so alles sieht. Was Frau trägt und nicht trägt oder doch trägt, aber lieber tragen sollte. Tolle Einsichten und irgendwie auch gute Anreize, um über meinen eigenen Kleiderschrank nachzudenken.

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Parallel dazu erschien auch für mich ein anderes Buch im Blickfeld. Oder eher in den Empfehlungen von Amazon. Mensch, dieses Amazon. Haben die auch Zugriff auch meinen Kleiderschrank, oder was?

Auf jeden Fall wurde ich so Eigentümer des Buches „The Magic of Cleaning“ und mit diesem Buch war der Startschuss für die Ausmist-Aktion beim Auszug und Umzug und Einzug in die neue Woche gegeben. Ich werde also weiter dran bleiben, mein zu Hause oder besser gesagt unser zu Hause schon sauber und ordentlich zu halten. Und vor allem mich auch mal früher zu hinterfragen. Früher zu hinterfragen, ob ich diesen Gürtel, diese Tasche, diesen Briefumschlag wirklich noch brauche. Und wenn nicht, dann erstmal weg damit. Zwischenlager bleibt bei mir eine Kiste. Und dann wird diese Kiste auch nach knapp sechs Monaten erneut untersucht und radikal entsorgt, was nicht sinnig für mich und meine Umgebung erscheint. Klar, irgendwie ist es dann auch ein wenig doppelt gemoppelt. Denn nach sechs Monaten bleiben natürlich noch Dinge in dieser Kiste, die dann erst später wegkommen und die dann noch eine Gnadenfrist bekommen, aber wozu auch die Hektik.

Habt ihr schon ausgemistet? Mittlerweile rückt der Frühling auch schon näher. Ich habe tatsächlich schon Krokusse bei uns in der Nachbarschaft gesehen und dann heißt es ja auch gleich wieder: Frühjahrsputz! Was genau putzt ihr? Was schmeißt ihr sofort weg? Und von welchen Dingen könnt ihr euch nicht so schnell trennen?

Ich freue mich auf eure Kommentare!

#TrendyThursday

3 Kommentare Gib deinen ab

  1. Kreaktiviert sagt:

    Bei uns fliegen Klamotten regelmäßig raus. Meistens aber erst dann, wenn sie wirklicha bgenutzt und nicht mehr tragbar sind. Oft kann man sie aber nochmal verwenden. Aus einer Jeans für Erwachsene lassen sich noch Kinderhosen nähen etc.

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    1. Ich mach das halt wirklich zum ersten Mal mit dem Ausmisten und bin echt überrascht was ich da so finde. Die Idee mit den Jeans finde ich super. Danke @Kreaktiviert

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