Einschulung – Übergang ins Leben?

Ja, ich schreibe hier auf dem Blog auch regelmäßig meine Gedanken zu Themen auf, die uns im echten Leben bewegen. Es ist nicht immer alles eins zu eins auf dem Blog zu finden, was uns auch im wahren Leben passiert, jedoch gibt es doch diese Themen, die ich auch gerne schriftlich festhalte – wie in einem Tagebuch, um meinen eigenen Kopf frei zu bekommen und durch diese Art der Verarbeitung einfach mehr Struktur und Ordnung in meine Gedanken bringe.

Einschulung im Jahr 2020

Natürlich habe ich auch ich meine Erwartungen an die Schule für Junior gehabt. Das haben sicherlich alle Eltern für ihre Kinder, wenn es um das Thema Kindergarten und Schule geht. Doch die Welt ändert sich und es werden auch neue Regelungen stattfinden.

Grad kürzlich fragte mich eine Frau vor der Schule von Junior, wie zufrieden wir mit der Schule sind. Mh, gute Frage: uns gefällt es. Doch ein wenig schwingt da auch immer die Erwartungshaltung mit und eben der indirekte Hinweis darauf, dass es „doch zurzeit so schwierig sei“. Die Frage, die meist sofort nach der Frage wie es in der Schule läuft, kommt, ist: und wie kommt er mit der Maske klar?

Naja, ich sag mal so: unsere Kinder kennen es eben nicht anders

Ja, Junior kommt gut mit der Maske klar. Wir haben mittlerweile auch einige zu Hause und bestimmte Muster mag er am liebsten – andere dagegen eher gar nicht mehr. Ich persönlich glaube ich, dass es eben auch viel an den Eltern und Vorbildern hängt, wie sie zu diesem Thema stehen. Wir sind generell auch eher Mitläufer: also ich glaube schon, dass sich die Bundesregierung was dabei gedacht hat. Ich bin kein Virologe und sicher auch kein Epidemiologe und dennoch finde ich das Masken tragen ja auch im Herbst und in der Erkältungszeit eine gute Idee. Ich erinnere mich noch sehr genau an meinen Job lange vor den Kindern – damals hatte ich mal eine Woche kein Auto und ich musste mit der Bahn fahren. Naja, es war November und eben einige Mitreisende erkältet und andere sehr stark erkrankt. Eventuell ändert sich dieses Verhalten ja nun auch, dass man eben nicht mehr krank auf die Arbeit geht, aber bei mir war es damals so, dass ich dann einfach nach zwei Tagen Bahnfahren krank geworden bin.

Sogar meine HNO-Ärztin meinte damals: wie kommen sie denn auf Arbeit? Na mit der Bahn… Und ihr war alles klar. Sie meinte, dass es eben völlig normal sei, sich im Herbst und Winter in der Bahn anzustecken.

Nun glaube ich auf der anderen Seite aber auch, dass es für das kindliche Immunsystem eben auch gut ist, sich selbst immer weiter auszubilden und das geht nur über den Kontakt mit Krankheitserregern – also durch die Anwesenheit von anderen Kindern.

Wähle Zufriedenheit

Bei uns in der Wohnregion ziehen immer mal wieder Leute aus und neue ein. So ist das eben auch in einer großen Wohngegend und daher völlig normal. Doch einige meiner Nachbarn sind eben auch der Meinung, dass es mit der Schule zusammenhängt. Man möchte die Kinder eben nicht bei uns in die Grundschule schicken. Hierzu muss ich erwähnen, dass alle diese Aussagen von Eltern kommen, die noch keine Kinder in der Schule haben – also auch keine Vergleichsmöglichkeiten.

Und da fällt mir eben auch einfach ein, dass man sich auch für Zufriedenheit oder eben auch Unzufriedenheit entscheiden kann.

Ich wähle glücklich zu sein

Ja, ich habe mich auch bei Schule mehr aus der Sache herausgenommen. Ich möchte, dass ich nicht mehr so viel reinreden kann. Das geht bei mir auch dadurch, dass ich nicht mehr im Elternbeirat bin. Ich weiss, dass ich sehr oft dafür plädiere, dass Eltern sich engagieren, jedoch hat es mir irgendwann nicht mehr gut getan. Und vor allem für die Schule glaube ich, dass es eben auch gut ist, wenn ich mehr „Loslassen“ übe.

Schule im 21. Jahrhundert

Was kann Schule für unsere Kinder überhaupt noch bieten? Alles ist doch sowieso digital verankert und sollten Kinder daher nicht eher lernen, wie sie Informationen in diesem Ozean aus Wissen filtern? Sollten Kinder in Zeiten von social distancing nicht vor allem auch lernen, dass es wichtig ist, dass wir als Menschen Individuen sind, die jedoch am besten gedeihen, wenn die Gemeinschaft stark und ausdauernd ist?

Ich bin ein großer Fan von großen Gemeinschaften. Glaube daran, dass meine Kinder in einer öffentlichen Einrichtung eben Kontakt mit allen Kindern haben sollten und so auch lernen dürfen, wie das Leben eben wirklich ist. Da Leben ist eben auch so: es gibt nicht nur einen Typ Mensch oder eine Person mit der man klarkommen muss, sondern wir sind viele Menschen auf dieser Erde. Wenn wir mit Empathie und Neugier in die Welt gehen, können wir verstehen, was unsere Gemeinschaft braucht und wie wir alles dieses Ziel erreichen.

Was genau zählt für Dich in der Schule?

#MommyMonday

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