Digitale Wochenenden

Digitale Medien – auch bei uns ein Thema, das wir nicht recht wissen, wie wir es mit den Kindern platzieren.

Ist es denn nicht so, dass Eltern auch Vorbild sind? Vorbild in ihrem Verhalten mit den digitalen Medien und mit dem Umgang von Smartphone, Fernseher und Computer?

Irgendwie kam es dann ganz passend, als ich im Urlaub in Sardinien das Buch von Verena Pausder „Das neue Land“* lesen konnte. In ihrem Buch schreibt sie auch über die Neuerung, die unserem Bildungssytem bevorsteht und die Veränderung.

Digitales Lernen, Digitale Zeit, etc.

Bereits vor ein paar Monaten hatte ich hier auf dem Blog zum Thema digitale Medien für Kindern etwas aufgeschrieben. Was genau uns bewegt und wie wir vor allem den Umgang mit den digitalen Medien sehen.

Junior ist seit diesem Sommer ein Schulkind und da kommt man dann auch über die Gespräche mit anderen Eltern schnell zum Thema Medienkonsum. Dürfen Deine Kinder schon ein iPad haben? Wie lange lässt Du Deine Kinder fernsehen? Und so weiter und so fort.

Irgendwie bewegt es mich auch, denn ich weiß auch, dass ich kein gutes Vorbild sein kann. Zumindest passe ich da einfach auch nichts ins Raster. Ich vergleiche mich nicht mit anderen Eltern, da mein Job rein digital stattfindet und ich eben auch weiß, dass ich öfter am Smartphone und am Computer bin als andere Eltern. Berufsbedingt.

Ja, wie macht man das dann in Bezug auf die Vorbildfunktion als Eltern?

Für meine Recherche zum Thema digitale Medien bin ich immer wieder im Kreis gedreht worden. Die Zusammenfassung sieht meiner Meinung nach so aus: jeder macht es wie er oder sie will. Jede Familie handhabt das anders. Jede Familie lebt es anders. Und vor allem, ist es eben doch jedem auch andere „egal“.

Was sind digitale Wochenenden?

Nun haben wir auch gelernt, dass digitale Wochenenden eigentlich von jeder Familie definiert werden können. Dabei geht es gar nicht darum, dass die Kinder sofort ein Tablet in die Hand bekommen, sondern, dass der Umgang mit den digitalen Medien neu betrachtet werden muss.

Die digitale Welt ist doch in erster Linie eine Welt, die online ist. Das bedeutet ganz einfach, dass wir uns mit dem Thema programmieren beschäftigen. Ganz einfach haben wir also so angefangen, dass wir die Kinder „in Roboter verwandelt“ haben. Wir geben Steueraufträge wie zum Beispiel „laufe drei Schritte vor und dann drehe Dich im Kreis – Enter“. Dieses einfache Spiel kann bereits unsere Dreijährige super beherrschen und wir achten einfach darauf, dass es für die Kinder immer wieder neue Anreize gibt.

Auf dem Weg zum Supermarkt oder einfach beim Abräumen der Teller nach dem Essen integrieren wir diese einfachen „Spiele“. So haben wir erstmal das Verständnis für die digitale Welt geschaffen und wie diese eben aufgebaut ist: mit Befehlen, die der Computer verarbeitet.

Scratch

Die nächste Stufe ist für uns das Programm „Scratch“. Ein simples Tool, bei dem die Kinder sehen können, wie Befehle ausgeführt werden. Ich persönlich empfinde dieses Tool eher als etwas für Kinde, die bereits lesen können, denn so müssen wir Eltern vorlesen, was es für Programmierpunkte gibt und welche die Kinder auswählen können.

Die Kinder lernen auf Scratch, dass Programmieren ganz einfach ist und, dass es eben kein Problem ist, sich seinen eigenen Film zu erstellen.

Online Plattformen

Bereits zu Beginn der Pandemie Mitte März hatte ich mir mal die App „Anton“ heruntergeladen. Ja, Junior war damals noch im Kindergarten, jedoch war mir nicht klar, ob und vor allem wie die Einschulung stattfinden würde. Für den Fall der Fälle wollte ich einfach vorbereitet sein.

Rückblickend vorweg nehmen (sagt man das so?) kann ich sagen, dass die Einschulung stattgefunden hat, war super. Die App nutzen wir also erst jetzt seit er in der Schule ist und haben daher eher eine zusätzliche Beschäftigung. Ja, ich weiß, dass Schule für viele Kinder sicher kein Thema für die Freizeit ist, jedoch liebt Junior es die „Spiele“ in der App zu machen.

Buchstaben, Silben und Laute werden gelernt – alles parallel zum Lernstoff aus der Schule. Und ich sage mal so: wenn er es sogar freiwillig macht, dann will ich nicht da nicht in den Weg stellen.

Vor kurzem habe ich auch die Plattform „Letsdigi.de“ gefunden. Mit dem Leitspruch „Anregungen für kreatives Medienlernen in der Familie“ stellt sich die Plattform vor allem den Auftrag Anregungen und Ideen für die Medienwelt zu geben.

Bisher gefällt mir die Aufmachung wir werden uns das sicher in den nächsten Wochen nochmal genauer anschauen. Gerne kann ich dann auch nochmal ein detaillierteres Feedback geben.

Stop Motion Filme erstellen

Wir haben jetzt sogar ein neues Hobby gefunden: Stop Motion Filme erstellen. Für den Blog habe ich vor ein paar Monaten begonnen die Vorstellung der Kinderbuchfavoriten auch als Stop Motion Videos zu präsentieren. Und als die Kinder das dann gesehen haben, wollten sie sowas auch mal machen.

Ein Stop Motion Film ist quasi wie ein Daumenkino. Foto per Foto erstellt man eine Geschichte. Alles über App laden wir so die lustigsten Ideen hoch und die Kinder haben absolut Freude daran ihre Geschichten zum Leben zu erwecken.

Ist echt total einfach und sogar für dreijährige Kinder kein Problem. Junior mit seinen sechs Jahren ist natürlich viel fitter und macht das alles schneller. Auf jeden Fall eine tolle Idee, wenn wir wieder am Wochenende eine Stunde unserer „Zukunftsstunde“ füllen wollen.

Wirst Du digitale Wochenenden bei euch einführen?

#DigitaleMedien

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