Einatmen, ausatmen und ganz viel Liebe

Sobald der Schwangerschaftstest positiv ausfällt und auch der erste Besuch beim Gynäkologen Bestätigung gegeben hat, folgen viele neue Informationen für schwangere Frauen und die werdenden Eltern.

 

 

Eine Hebamme muss gefunden werden, eine Geburtsklinik ausgesucht werden und etliche kleine Dinge im Haushalt für den Neuankömmling hergerichtet werden. Wichtiger jedoch als alle diese Zukunftsszenarien ist auch das Wohlbefinden der werdenden Mutter und des Ungeborenen.

 

Was genau kann man tun, damit es beiden gut geht?

Mein absoluter Favorit während meiner ersten Schwangerschaft und auch in dieser Schwangerschaft ist definitiv Yoga. Yoga ist bei mir schon seit meinen Zwanzigern ein beliebtes Thema und ich habe diese Sportart immer geliebt. In der Schwangerschaft habe ich gemerkt, dass mir Yoga auch die nötige Ruhe und Entspannung am Abend schenkt. So kann ich bewusst noch etwas für meinen Körper tun und gleichzeitig auch entspannen.

Vor allem bei einem ersten Kind sind die Gedanken am Rotieren. Was braucht man alles für das Kind? Wie wird das Leben? Wir sind dann gar nicht mehr zu zweit, sondern zu dritt…wird das überhaupt gut werden? Haben wir den richtigen Namen ausgesucht? Ernähre ich mich überhaupt richtig?

Ach, dieses Fragenkarussell könnte ich hier noch endlos weiterdrehen. Ich glaube aber, dass jede schwangere Frau genau diese und etliche weitere Fragen schon kennt und sich davon meist auch beunruhigen lässt. Irgendwie aus der Balance und auch etwas wirr ist man ja zumeist in der Schwangerschaft. Nicht umsonst wurde der Begriff „Schwangerschaftsdemenz“ geprägt. Doch dieser hat meiner Meinung nach unter anderem auch seine Wurzeln in den schier endlosen Informationen, die auf einmal auf einen einprasseln.

Genau der richtige Zeitpunkt, um also mit Yoga mehr Ruhe, Balance und gleichzeitig noch körperliche Stärkung in den Alltag zu bringen. Oh je, jetzt noch was, denkt man vielleicht. Aber ich kann nur von meiner eigenen Erfahrung sprechen. Yoga ist ein Sport, der weit mehr ist als Schwitzen. Yoga kann beruhigen und vor allem Kraft für die innere Stärke geben. Vor allem diese Stärke wird während der Geburt eine der wichtigsten sein, denn sie hilft auch die komplette Geburt durchzustehen und gemeinsam mit dem Baby eine Basis zu bilden.

 

Yoga allein reicht nicht

In der Schwangerschaft ist Yoga eine schöne Sache und ich kann es wahrlich nur jeder Schwangeren empfehlen. Dennoch genügt es oft nicht, wenn es an die Geburtsvorbereitung geht. Ja, auch ich glaube stark daran, dass die Kraft des Atems und das diese einem bei der Geburt behilflich sein kann.

Ein richtiger Geburtsvorbereitungskurs hilft jedoch auch im Verständnis mit der Entbindung. Was genau passiert zu welchem Zeitpunkt? Was genau erwartet die schwangere Frau? Welche Komplikationen können eintreten? Und noch etliche Fragen werden im Geburtsvorbereitungskurs beantwortet.

Bei meiner ersten Geburt habe ich einen Geburtsvorbereitungskurs vor Ort im Krankenhaus gewählt. Bekannte von uns hatten sogar lediglich eine DVD. Der Grund für meine Wahl war ganz einfach: ich wollte andere „Gleichgesinnte“ kennenlernen. Von Arbeitnehmerin zur Mutter verändert sich einiges und ich war froh „Leidensgenossinnen“ zu kennen, die auch im gleichen Schwangerschaftsabschnitt waren.

Natürlich ist ein Geburtsvorbereitungskurs auch eine Möglichkeit seinen Partner näher an die Geburt zu bringen. Näher an das, was im weiblichen Körper passiert.

Wann macht man einen Geburtsvorbereitungskurs

Wo finde ich Geburtsvorbereitungskurse?

Die meisten Geburtskliniken bieten einen Geburtsvorbereitungskurs an. Auch Hebammenpraxen, einzelne Hebammen und manchmal auch Online Plattformen.

Über BestMom gibt es auch sogenannte Online Geburtsvorbereitungskurse, die den klaren Vorteil haben, dass diese zu Hause absolviert werden können.

Auch Yogakurse stehen im Angebot. Das liebe ich persönlich am meisten: die flexible Gestaltung der Kurse. Oft ist die Realität ja auch, dass man im Beruf stark eingebunden ist und nicht zu Kursen am Nachmittag gehen kann. Leider sind viele Kurse für Schwangere, aber auch für Neu-Mütter oft am Vor- oder gar am Nachmittag. Mir ist es immer wichtig gewesen und es bleibt auch weiterhin wichtig, dass ich meinen Tag selbst einteilen kann.

So kann ich allein und selbst bestimmen, wann ich welchen Kurs belege. Vor allem, wenn mein Partner auch mal bei einem Geburtsvorbereitungskurs dabei sein soll, kommt die Online Plattform mit einem sehr flexiblen Modell daher.

Geburtsvorbereitungskurs Best Mom BineLovesLife

Wozu brauche ich einen Geburtsvorbereitungskurs?

Der erste Gedanke beim Geburtsvorbereitungskurs mag sicher die Geburt sein, jedoch werden noch etliche weitere Informationen thematisiert. Zentral bleiben die Geburt und der Prozess, den der weibliche Körper durchlaufen muss, damit ein Kind geboren werden kann.

Auch Schmerzmittel, Geburtsformen und Geburtskomplikationen werden genauer besprochen. Jede Schwangere und meist auch der Partner oder eine Person, die bei der Geburt dabei sein wird, ist gut mit einem Geburtsvorbereitungskurs beraten. Fragen dürfen zu jedem Zeitpunkt gestellt werden und es geht vor allem darum, dass man weiß, was auf einen zukommt.

Die ersten Minuten und Stunden nach der Geburt werden auch angesprochen: was passiert mit meinem Baby, welche Situationen erwarten mich im Krankhaus, Geburtshaus oder auch bei einer Hausgeburt zu Beginn des Lebens von einem neuen Menschen?

Da die Kurse von Hebammen geleitet werden, bekommt man oft die richtige „Erdung“ zum Thema Geburt. Viele Frauen träumen ja heutzutage von der „perfekten“ Geburt. Einer Geburt nach einem Geburtsplan. Einer Geburt, wie sie den eigenen Erwartungen entspricht. So viel sein schon mal vorweggenommen: es kommt auf jeden Fall anders. Und das ist nichts Schlechtes. Das ist ein natürlicher, ein menschlicher Prozess, dass man bei einer Geburt eigentlich nichts planen kann, außer allenfalls Eingriffe aufgrund einer gewünschten PDA oder eines Kaiserschnitts. Die Hebamme macht keine Angst und auch ich finde, dass jede Schwangere sich bewusst sein sollte, dass eine Geburt oft auch ein roher Akt ist. Das Leben beginnt und dies nicht wie im Film oder Bilderbuch mit einem perfekten, sauberen Kind, sondern mit viel Schweiß, Blut und jeder Menge Tränen.

Ein Geburtsvorbereitungskurs bereitet auf genau diese Dinge vor.

 

#MommyMonday

 

In freundlicher Zusammenarbeit mit BestMom

 

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