90ies Food in Offenbach

Es ist mal wieder Zeit zu reisen. Reisen kann auch kulinarisch sein – daher geht es heute weiter mit einem Restaurant in Offenbach.

 

 

Am Wilhelmsplatz, der auch als Markplatz fungiert haben wir bereits das Walgers – mittlerweile bekannt als Willy’s Bar – besucht. Darüber hatte ich auf dem Blog letzte Woche geschrieben.

Heute schreibe ich von unserem Besuch im Morleos.

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Ein Besitzer – viele Restaurants

Genau wie Willy’s Bar ist auch das Morleos Teil der Restaurants, die von einem Besitzer betrieben werden.

Das Morleos hat vom Namen her bei mir erstmal den Eindruck erweckt, dass es uriges und eher deftiges Essen gibt.

Der erste Eindruck stellte sich jedoch als anders heraus. Vor allem die Musik ist mir gleich aufgefallen. Mein Mann und ich mussten auch gleich schmunzeln, denn es war klassische Musik aus den Neunziger Jahren. Also Musik unserer Kindheit und irgendwie auch unser ersten Teenagertage. Daran merkt man leider auch, dass wir einfach nur alt geworden sind. Vielleicht nicht uralt, aber irgendwie schon alt.

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Essen, Trinken und Beisammensein

Das Morleos war vom Stil her viel heller und offener als Willy’s Bar. Leider jedoch auch sehr voll und laut. Unseren Sohn hat es nicht gestört, aber mich. Mich stört sowas manchmal, wenn Restaurants so eine komische Geräuschkulisse haben, dass sie nicht wegen der Musik oder den Leuten, sondern einfach so laut sind. Auch die L’Osteria am Hafen hat diesen Beigeschmack. Nach einem Abendessen in so einem Lokal merke ich dann immer, dass ich total „fertig“ bin. Nicht körperlich, sondern geistig, denn mich strengt diese Art der Lautstärke an. Um das mal klarzustellen: ich habe nichts gegen laute Musik, lautes Gerede oder generell Geräusche. Aber manchmal gibt es diese Kombination aus diesen drei Geräuschquellen, die irgendwie unangenehm – zumindest für mich – ist.

Ich schiebe das dann immer auf das Interieur. Meiner Meinung nach fehlen in solchen Restaurants die richtigen „dämpfenden“ Elemente. Oder der Schnitt der Lokalität trägt dazu besonders bei. Genau habe ich es noch nicht herausgefunden.

Junior war auf jeden Fall happy und hatte kein Problem mit der Geräuschkulisse. Wir hatten einen Fensterplatz bekommen und die kleine Nische am Fenster war auch perfekt für Junior, um ein wenig herumzuklettern. Das zum Thema Kinderfreundlichkeit, die ich in diesem Restaurant somit wirklich vorgefunden habe.

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Deftiges aus dem Schwarzwald

Ich hatte mal wieder Lust auf Burger und mein Mann hat sich für ein Geschnetzeltes entschieden. Das Essen war gut, aber nicht besonders. Uns beiden hat definitiv das Essen in Willy’s Bar besser geschmeckt. Als Restaurant für ein Dinner war es jedoch immer noch in Ordnung.

Zum Trinken wird im Morleos Wasser aus dem Schwarzwald kredenzt. Das fanden wir irgendwie lustig.

 

#TravelTuesday

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