Typisch Japan

Schon seit unserem letzten Urlaub in Japan – es war sogar unsere Hochzeitsreise vor zwei Jahren – hatte ich vorgehabt mehr über das Thema „typisch Japan“ zu schreiben.

Irgendwie kam es nie dazu und der Entwurf dieses Textes lag einfach lange herum.

Nun ist es also so weit:

Taxi Details Japan Osaka BineLovesLife

Typisch Japan

Ich werde hier also zeigen, was für mich „Typisch für Japan“ ist, was ich so erlebt habe. Unser letzter Besuch ist ja nun wahrlich knapp zwei Jahre her und an all das an das ich mich aus meiner Kindheit – um genau zu sein vor knapp 30 Jahren – erinnere, ist ziemlich verschwommen. Daher ein wenig Struktur:

 

Was ist typisch für Japan?

Kann man das so pauschalisieren?

Diesen und weiteren Fragen möchte ich mit diesem Text auf den Grund gehen.

Japan ist nicht nur das Land, der aufgehenden Sonne, sondern für mich auch immer ein Land, das uns weit voraus ist. Ich glaube, dass man – wenn man mal nach Japan reist, wirklich knapp zehn Jahre in die Zukunft reist.

Wieso ist das so? Ich glaube, weil es dort oft Dinge – vor allem aus dem Technikbereich – gibt, die es bei uns noch lange nicht gibt oder jemals geben wird. Da wir uns nun grad auf die Reise mit unseren Kindern auch Japan in zwei Wochen vorbereiten, lesen wir viel – Reiseführer, Blogs und eigentlich das Internet. Aber spannenderweise müssen wir uns doch selbst helfen, denn die Suche nach Ideen für Ausflüge, Sehenswürdigkeiten und Tipps für Reisen mit Kindern in Japan – speziell auch unsere Strecke, die untern anderem Tokio enthält – ist nicht wirklich fruchtbar.

Denn was genau versteht man unter Kindern? Ein Kind ist ja offiziell ein Kind bis es 16 Jahre alt ist – also dann quasi auch schon ein Teenager. Nun mit 18 Monaten oder vier Jahren ist ein Kind noch völlig anders. Hat andere Erwartungen oder besser gesagt andere Ansprüche. Sicherlich reisen auch nicht viele mit so kleinen Kindern nach Japan – wir wollen es dennoch wagen.

Denn wie sagt man so schön?

Der Weg ist das Ziel!

 

Hello Kitty, kleine Dosen, Pfirsich und Grüntee. Sanrio generell – einfach alles, was süß ist. Das ist für mich typisch Japan.

Manga, helle Lichter und viele Menschen.

 

Nicht typisch Japan ist für mich: in die U-Bahn gepresst zu werden, denn das halte ich für ein Gerücht oder eher eine Ausnahme.

Japanese Toilet BineLovesLife

Das kennst Du vielleicht noch nicht aus Japan?

Intelligente Toilettenbrillen (oder wie soll ich das nennen?), die Farbe Rot, kichernde Frauen, tiefe Männerstimmen, zu große Schuhe, alles mit Grüntee (Grüntee-Eis, Grüntee-Kekse, Grüntee-Masken, etc.)

Taxi Details in Japan BineLovesLife

Was auf jeden Fall dazu gehört: Geishas, Kirschblüten, Harajuku Girls, Tempel, Tori, Onzen, Daiso, Pocari Sweat, perfektes Plastikessen, Reis, Nudeln, Yoshinoya, Mochi, Ramen, Udon, Ebi, Sashimi, Katzen, Whitening Skincare.

Japanese Fanta BineLovesLife

 

Was fällt Dir noch ein, was typisch für Japan ist?

Mehr zum Thema Reisen, Inspiration für nah und fern findest Du immer am Dienstag auf dem Blog – einfach dem Hashtag folgen:

#TRAVELTUESDAY

9 Kommentare Gib deinen ab

  1. Also ich kann bestätigen, dass es typisch ist in die ubahn gepresst zu werden. Ist uns in Japan öfters passiert.

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    1. Danke für Deinen Kommentar Brina. Wo genau seid ihr denn unterwegs gewesen?

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      1. Das erste mal sind uns diese Drücker in Kōtō begegnet, das war morgens so gegen 9:00. Und dann immer mal wieder an verschiedenen Stationen in Tokyo zur Rushhour, zb in Ginza, Akihabara & Shibuya.
        LG, freue mich schon auf den Artikel nächsten Dienstag.

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      2. Na dann bin ich mal gespannt wie es bei uns wird. In den ersten Tagen werden wir sicher „so früh“ wach sein – sonst ist 9 Uhr noch keine Zeit für uns

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      3. Ich bin auch gespannt, was du berichten wirst😊

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  2. sonjamarisa sagt:

    Liebe Bine, ich war letztes Jahr zur Hochzeit meines Bruders in Japan. Seine Frau kommt aus Tokio. Ich bin damals aus Kostengründen allein gereist. Ich würde aber jederzeit mit den KIndern hinfliegen. Japan ist für mich asuber, sicher, freundlich. Alles Dinge, die ich eben auch als Mama schätze… 😉 In der Ubahn wurden wir nciht gequetscht. Im Gegenteil. Jeder stand in Reih und Glied vor der Tür und wartete. Eine höflichere und rücksichtsvollere Großstadt habe ich noch nie erlebt. Mit den Kindern würde ich in Tokio auf jeden Fall in einen der Gärten gehen. Mitten in der Stadt so viel Natur und Ruhe und diese Tempel <3. Mein Bruder hat im Happoen geheiratet. Da gibt es einen öffentlichen Garten mit vielen Bonsais etc. Ansonsten hatte ich hochzeitsbedingt nur ein paar Tage Zeit und war natürlich auch noch in Akihabara.. das wäre mir aber evlt zu stressig mit den Kindern. Der Blick nachts vom Mori Tower in den Ropponig Hills war auch der Wahnsinn. Also wie auch immer, Tokio mit Kindern – würde ich absolut empfehlen. 😉 LG Sonja

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    1. Danke liebe Sonja fürs Teilen Deiner Erfahrung – es wird sicher klasse

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    1. Ein Land voller Entdeckungen

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