Urlaub in der Schweiz

Werbung, dieser Beitrag ist in freundlicher Zusammenarbeit mit Reka entstanden

Reisen ist mein liebstes Hobby. Tatsächlich würde ich glatt behaupten, dass ich das meiste Geld für Reisen ausgeben.

Wieso das so ist, weiß ich nicht ganz genau, denn Reisen ist für mich mehr als nur den Wohnort zu verlassen. Es hat etwas mit Erfahrungen, Beobachtungen und auch mit Abenteuern zu tun. Reisen ist für mich immer aufregend und ich mag es auch, wenn wir neue und unbekannte Orte und Ziele aufsuchen.

Und doch ist es im Leben auch so, dass man niemals nie sagen sollte. Zu diesem „ich fahre niemals an den gleichen Ort“ gehört sicherlich auch die Schweiz. Fairerweise gebe ich gerne zu, dass die Schweiz – und speziell Bern – immer einen ganz besonderen Platz in meinem Herzen haben wird. Während unserer fünf Jahre, die wir in der Schweiz waren, haben wir viel gesehen. Und doch nicht alles. Die Berge. Die Alpen und die unendlich vielen Täler haben uns nachhaltig in den Bann gezogen.

Urlaub in den Schweizer Alpen

Unsere Reise führte diesmal wieder von Bern direkt in die Berge. In Bern haben wir zwei Tage verbracht, Freunde getroffen und die schöne Schweizer Bundesstadt genossen.

Die Kinder freuten sich auf der Fahrt vor allem auf die Fahrt mit dem Autoverlad. Der Autoverlad Lötschberg fährt von Kandersteg nach Goppenstein alle 30 Minuten ist ist vor allem am Wochenende stärker ausgelastet. Da wir an einem Montag gefahren sind, haben wir nicht anstehen müssen. Mit 25 Schweizer Franken (am Wochenende kostet die Fahrt 28 CHF) waren wir sofort für eine Strecke mit dabei. Und dann hieß es:

Erster Gang rein, Handbremse anziehen und los geht’s

Die Fahrt durch den Tunnel dauert nicht lange und dennoch ist es immer wieder verrückt, wenn man bedenkt, dass man durch einen Berg fährt. Alles ist stockduster und außer dem Zug auf den Gleisen hört man nichts.

Bereits letztes Jahr habe ich auf dem Blog über unsere schöne Zeit im Berner Oberland – in Lenk im Simmental – berichtet. Und auch dieses Jahr wurden wir wieder in der Schweiz empfangen. Diesmal ging es in mein geliebtes Wallis. Müsste ich mich entscheiden zwischen Wallis und Graubünden – speziell dem Engadin – würde ich mich nicht entscheiden können. Diese urige und besonders schöne Natur, die Menschen, mit ihrem jeweils sehr eigenen und speziellen Akzent, haben mich immer wieder fasziniert.

Vielleicht ist das auch einer der Gründe, wieso ich das Reisen so sehr liebe: ich suche – und finde auch oft – am liebsten die Orte und Gegenden, die ihren Wurzeln noch am nähesten sind. Das Wallis gehört für mich eindeutig dazu. Natürlich ist das Wallis kein verlassener und von der Welt abgeschnittener Kanton in der Schweiz, jedoch gibt es im Wallis noch Orte, die von mehr als nur den Bergen leben. Geschichten und Sagen, Erzählungen und Begebenheiten, die zeigen, dass nicht immer alles modern und mit dem Internet vernetzt sein muss.

Reka-Feriendorf Blatten-Belalp

Von der Ankunftsstelle Goppenstein bis nach Blatte-Belalp braucht man nochmal knapp 45 Minuten mit dem Auto. Da es bei unserem Besuch jedoch grad eine Baustelle auf der Hauptautobahn gab, haben wir etwas länger gebraucht bis wir am Reka-Feriendorf waren.

Das Reka-Feriendorf in Blatten-Belalp liegt auf knapp 1300 Meter über dem Meer und bietet so bereits einen Rückzug aus dem Hautptal des Wallis. Die Aletsch-Region – zu der auch das Reka-Feriendorf zählt – ist nicht nur besonders beeindruckend, sondern gehört auch zum UNESCO Welterbe Schweizer Alpen Jungfrau-Aletsch. Das Feriendorf liegt direkt an der Seilbahn und stellt somit den Ausgangspunkt für Wanderungen mit der ganzen Familie und Wintersport.

Das Reka-Feriendorf in Blatten-Belalp ist vor knapp fünf Jahren errichtet worden und hat insgesamt sieben Häuser mit Wohnungen von zweieinhalb bis sechseinhalb Zimmern. Das Gemeinschaftshaus mit großem Speisesaal, in dem am Wochenende Frühstück serviert wird und zwei Mal die Woche abends auch ein Abendessen angeboten wird, lädt auch die Kinder zum Verweilen ein. Im oberen Stockwerk des Gemeinschaftshauses befindet sich der Rekalino Club – die Kinder- und Babybetreuung von Reka – und ein Spielbereich für Kinder und Jugendliche. Das Wochenprogramm bietet Aktivitäten für Kinder (es gibt kostenfreie und kostenpflichtige Angebote) ab zwei Jahren an – jeweils von morgens um neun Uhr bis abends.

Das Empfangshaus beherbergt auch den Pool – mit beheiztem Babypool – den wir eigentlich nicht besuchen wollten, dennoch machte uns das Wetter am zweiten Tag einen Strich durch die Rechnung und es regnete wie verrückt. Der Pool am daher wie gerufen.

Die Ablage des Reka-Feriendorf Blatten-Belalp verfügt ausserdem über einen wunderschönen großen Spielplatz mit kleinem Badesee und direktem Zugang zum Kletterpark und einem Minigolf Platz.

Alles im Reka-Feriendorf Blatten-Belalp steht unter dem Motto Hexenzauber, denn die Lage in Blatten-Belalp wird auch als Hexenkessel bezeichnet. Doch keine Panik, es handelt sich um eine liebe Hexe, die auch unsere Kinder sofort ins Herz geschlossen haben.

Reka-Feriendorf Blatten-Belalp: 3914 Blatten bei Naters, Schweiz

Wandern mit Kindern

In der Schweiz ist wandern mit Kindern keine Seltenheit. Speziell angelegte Wanderwege laden bereits die kleinsten Bergleute zum draußen sein ein. Auch im Reka-Feriendorf Blatten-Belalp wurde uns der Wanderweg der kleine Hexe Vero empfohlen.

Die kleine Belalphexe im magischen Blindtal ist nicht nur der Titel eines kleinen Buches, sondern gleichzeitig auch der Beginn einer wunderschönen und ruhigen Wanderstrecke für die Kleinsten. Der Weg führt direkt vom Rekadorf hinab immer dem Fluss Bruchi entlang.

Am Ende des Weges kommt man direkt bei der Postauto Station „Geimen“ raus und kann wieder hoch ins Reka-Feriendorf und nach Blatten-Belalp fahren. Die Wanderung mit der kleinen Belalphexe hat uns sehr gut gefallen, denn am Tag der Wanderung hat auch die sommerliche Hitze vor den Bergen kein Halt gemacht und wir waren daher umso erfreuter, dass wir den Wanderweg hauptsächlich im Schatten der Bäume geniessen konnten. Anfangs saß die kleine Kaiserin noch in der Kraxe (Rückentrage) von Oli und konnte den restlichen Weg jedoch ohne Probleme laufen, da der Abstieg somit hinter lag.

Auch oberhalb von Blatten-Belalp kann man Wandern gehen und wir hatten uns einen ganz einfachen Weg von Belalp (2094 Meter über dem Meer) bis Aletschbord ausgesucht. Die Wanderung – eher ein Spaziergang – war für knapp 45 Minuten angesetzt. Doch mit zwei Kindern und auch Eltern, die aus der Stadt kommen, sind die Begegnungen mit der Natur oft eine Seltenheit – daher haben wir länger gebraucht. Es war eine schöne Wanderung am Hang entlang und mit Blick auf die gegenüberliegende Seite des Wallis. Das Restaurant Aletschbord begrüsste uns mit einer herrlichen Terasse und einem sehr feinen Essen. Die Kinder waren auch fasziniert von den freilaufenden Ziegen und wir zeigten ihnen den Aletschgletscher, den man vom Restaurant perfekt sehen konnte.

Der Gletscher kam mir wirklich kleiner vor als vor knapp sieben Jahren als ich das letzte Mal vom Eggishorn auf diesen schauen konnte.

Nachhaltig Reisen mit Reka

Und da sind wir auch wieder beim Thema Nachhaltigkeit, Umweltschutz und Klimawandel. Es ist wirklich nicht mehr zu bestreiten und auch die Leitung vom Reka-Feriendorf Blatten-Belalp hat uns erzählt, dass man dem Aletsch Gletscher quasi beim Schmelzen zuschauen kann.

Doch was fangen wir nun mit der Information an? Kopf in den Sand stecken und einfach traurig sein? Ich glaube an das Positive im Leben und in jedem Menschen und bin daher der Meinung, dass wir eine Lösung finden werden. Eine davon ist das Reka-Feriendorf Blatten-Belalp selbst, denn es hat – genau wie Reka generell – eine Mission, wie es sich dem Thema Nachhaltigkeit annimmt.

Der Schweizer Solarpreis für das Reka-Feriendorf Blatten-Belalp wurde im September 2015 verliehen. Das Reka-Feriendorf kann sich somit bis zu 65% selbst mit Strom versorgen.

Warst Du schon mal mit Kindern wandern?

Mehr zu unseren Reisen immer Dienstags:

#TravelTuesday

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