Auf nach Taiwan

Unsere Reise nach Taiwan war kein Zufall, denn wir wollten mal wieder einen besonderen Ort. Da wir aktuell noch nicht an die Schulferien gebunden sind, können wir die Urlaube noch frei über das Jahr verteilen.

Die beste Reisezeit für Taiwan ist der Frühling, denn es ist noch nicht zu warm und die Regenzeit ist hauptsächlich vergangen. Ja, auch wir hatten nicht die ganze Zeit super Wetter, jedoch gehört eben alles dazu.

Unsere Route begann diesmal im Norden – eher NordNordWest – denn dort befindet sich Taipei. Die Hauptstadt des Inselstaats liegt wunderschön am Wasser und beheimatete uns in den ersten Tagen.

Unser Ziel war es die gesamte Insel zu sehen und so sind wir an der Ostküste mit dem Auto bis in den Süden gefahren und von Kaohsiung mit dem Zug wieder zurück nach Taipei für zwei weitere Tage. Hier nochmal die detaillierte Aufstellung:

Taipei – 4 Tage

Hualien – 2 Tage (Ankunft, Übernachtung, Abreise)

Taitung – 2 Tage (Ankunft, Übernachtung, Abreise)

Kenting – 4 Tage

Taipei – 3 Tage

Reiseroute Taiwan BineLovesLife

Urlaub als Familie in Taiwan

Als Familie zu Reisen ist für uns das größte. Vor allem lieben wir Eltern diese besonderes Orte, die nicht jedermann auf seiner Agenda hat. Natürlich liebe ich es auch in Europa oder in die USA zu reisen, jedoch wird uns in den nächsten Jahren aufgrund der Schulferien sowieso ein wenig Reiseentscheidungsfreiheit genommen und so machen wir es ganz einfach und entscheiden uns für die einfache Methode: einfach jetzt mit kleinen Kindern diese Ziele ansteuern.

Wieso Taiwan?

Wir lieben Fernostasien und die Mentalität der Menschen dort. Am allerliebsten mögen wir aber auch die besonderen und etwas anderen Reiseziele, die nicht schon von jedermann angeflogen oder besucht worden sind. Taiwan stand daher bei uns auch auf der Liste, weil die Versorgung dort auf einem sehr hohen Niveau ist, so dass wir uns nicht unnötig Gedanken machen müssten, wenn die Kinder oder sogar uns etwas zustossen würde. Natürlich kann man nicht ausschließen, dass etwas passiert, jedoch finden wir die Idee schön auch ein wenig Absicherung zu haben. Ja, ich bin auch offen mal nach Kamtschatka zu fahren, jedoch noch nicht jetzt – vielleicht, wenn die Kids größer sind. Exotische und besondere Ziele ziehen mich irgendwie magisch an.

Weshalb mit Kindern so lange fliegen?

Weshalb nicht? ist meine Gegenfrage, denn ist nicht jedes Ziel es wert besucht zu werden – der Weg dahin mag eventuell das Ziel sein, jedoch ist es auch kein Ding der Unmöglichkeit mit Kindern zu fliegen. Diesmal war der Hinflug knapp 14 Stunden lang und ein Tagflug – ich gebe ehrlich zu, dass ich ein wenig Panik vor einem Tagflug hatte. Denn die Kids vorher auspowern, wenn man dann in das Flugzeug steigt, finde ich schon wichtig, jedoch ist das bei einem Flug um 10 Uhr nicht möglich.

Fazit: nur noch Tagflüge! Der klare Vorteil von einem Tagflug: alle sind wach, man läuft ein wenig rum, schaut fernsehen, liest was, spielt was, was auch immer. Und dann kommt man morgens am – also zumindest war das bei uns so. Ab ins Hotel – wir waren ca. 10 Uhr morgens Ortszeit in Taipei und haben uns nochmal zwei Stunden zu einem Powernap – oder vorgezogenen Mittagsschlaf hingelegt und sind dann los. Nix mit Jetlag die nächsten Tage und wir haben sonst immer Jetlag bei Flügen Richtung Osten.

Also für uns nur noch Tagflüge

Wie wir den Urlaub planen?

Generell ist das Sache von Oli. Als wir uns kennengelernt haben, war ich noch die Urlaubsplanerin, aber irgendwann hatte ich die Lust daran verloren. Aktuell plant er nun die Urlaube und setzt auch sehr viel um. Die genauen Ideen, die Impulse zu unseren Vorlieben arbeiten wir jedoch immer noch gemeinsam aus. So sind die Ideen und auch die Urlaubsziele nicht irgendwie festgelegt, sondern wir haben einen groben Plan, was wir noch sehen möchten.

Deadline – oder eher imaginäre Grenze – ist und bleibt Juniors Einschulung nächstes Jahr, denn dann sind für uns die Urlaubszeiten auch schon festgelegt und eventuell werden wir dann sogar noch schneller und sicherlich auch planbarer Urlaub machen. Bisher können wir noch frei wählen und genießen das sehr.

Bei all unseren Urlaubsvorhaben handhaben wir es aktuell so, dass wir den Tag teilen – ein Teil eher für die Eltern und ein Teil eher für die Kinder. Wir versuchen also darauf zu achten, dass wir immer auch tolle Attraktionen, Spielplätze, Restaurants und sonstige Sehenswürdigkeiten raussuchen, die für alle Spaß bringen. Das wichtigste ist und bleibt bei uns jedoch, dass wir immer genügend Zeit einplanen. Im Urlaub dann gibt es einen groben Plan, was der Tag bringen wird – den genauen Plan leben wir jedoch eher, als dass wir ihn vorab festsetzen. Kinder leben in einer anderen Zeitzone und können so auch anders auf die Umstände wie veränderte Luft und andere Geräusche reagieren. Ist ja bei uns Erwachsenen nicht wirklich anders.

An manchen Tagen nehmen wir uns gar nichts richtig vor und haben dann doch total viel gesehen und erlebt. Das Thema Zeit bleibt dabei immer relativ.

Demnächst erscheint dann hier auf dem Blog der erste Teil der Reise: Taipei und unsere Erfahrung in der Hauptstadt Taiwans.

Bis dahin viel Spaß beim Stöbern in den etlichen anderen Reisebeiträgen

#TravelTuesday

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