Bücher über fremde Welten

Mein Lesepensum steigt – aktuell sogar noch mehr als jemals zuvor. Über eine Freundin habe ich ein digitalen Leseclub gefunden und finde das eine tolle Bereicherung zu meinen bisherigen Büchern.

Die Umgebung, das Fremde und das Ich

Akzeptiere Dich selbst, sonst akzeptiert Dich niemand. In einer Welt, wie wir sie grad sehen, ist es immer wichtiger, dass man sich selbst treu bleibt und vor allem sich selbst am meisten mag. Sicherlich waren die Zeiten schon immer verwirrend und auch etwas langatmig. Bisher habe ich viele Romane gelesen und dann kam irgendwann die Zeit in der auch wieder mehr Sachbücher auf dem Nachttisch zu finden waren.

Einerseits weil ich Mutter geworden war und mich mehr und mehr mit dem Thema Kinder und Erziehung beschäftigt habe und anderseits, weil auch die zeit fehlt einen Roman kontinuierlich durchzulesen.

Ich möchte nicht behaupten, dass es so ist, dass ich Bücher in einem Rutsch durchgelesen habe, dennoch war ich schon nach ein paar sahen durch – je nach Grösse des Buches. Bei Sachbüchern kann man jedoch auch mal Pausen einlegen – Pausen, die dann Wochen sind oder auch mal Monate. Bei Romanen fällt mir das immer schwer nach so einer langen Zeit wieder einen Einstieg zu finden.

Seit ein paar Monaten ist es jedoch so, dass ich mir wieder mehr Raum im Kopf nehme und gebe und wieder mehr für Romane offen bin – hier sind also ein paar ausgewählte Romane, die ich gelesen habe.

 

Unverschämtes Glück*

Umso älter ich werde, schätze ich die Momente des Tages, die alltäglich sind. Momente des Glücks sind es nicht immer, jedoch frage ich mich auch oft, was Glück ist. Es liegt auf jeden Fall im Auge des Betrachters, was genau Glück ist und wie es definiert wird.

Im Buch von Jamel Brinkley geht es genau darum: was macht Glück aus und wie sehen es die Teilnehmer. Die unterschiedlichen Charaktere erleben alltägliche Situationen und als Leser lerne ich, was sie so einzigartig macht – einzigartig wie jeden Menschen. Was genau passiert, wenn es einen neuen Haarschnitt gibt und wie sieht es wirklich im Inneren aus?

Ein Roman, der sich schön schnell wegliest und mir vor allem den Blick auf den Alltag auch noch etwas geweitet hat.

Der Teufel in der Schublade*

Hatte ich mal erwähnt, dass ich Deutsch als Leistungskurs hatte? Hatte ich mal erwähnt, dass ich Sprache generell total faszinierend finde? Ich liebe es, wenn Bücher Geschichten neu aufleben lassen. Das Buch von Paolo Maurensig schafft dieses neu aufleben mit einem Klassiker: Mephisto. Der Teufel. Der Teufel in der Schublade.

Eine Kleinstadt ist der Ort des Geschehens und jeder in dieser Kleinstadt – oder sollte ich lieber Dorf sagen – hält sich für etwas Besonderes. Als dann ein Verleger erscheint, der genau diesen Wunsch nach Anmerkung würdigt, geht das Spiel erst richtig los.

Fesselnd und absolut herrlich geschrieben.

Atlas der abgelegenen Inseln*

Okay, ich hatte eingangs erwähnt, dass ich nicht nun mehr auf Sachbücher zurückgreife und doch kommt hier direkt ein Sachbuch. Wobei es irgendwie auch kein Sachbuch ist. Es ist ein Buch – nein, ein Atlas, der sich mit dem Thema von abgelegenen Inseln beschäftigt.

Abgelegene Inseln auf unserem Planeten? Ja, das hat etwas von einer Entdeckungsreise. Von Columbus und Neugier, von Vorsicht und Vorfreude. Ja, es gibt auf unserer Erde keine unentdeckten Inseln mehr, jedoch sind die abgelegenen Inseln fast so etwas wie ein Schlupfloch in unserer immer überwachteren und digitaleren „dauernd-erreichbaren“ Welt.

No Ego*

Englische Bücher mag ich. Ich gebe zu, dass ich in den letzten Jahren nicht mehr so viel Muße hat, wirklich viele Bücher in ihrer Originalsprache (also, wenn diese Englisch ist) zu lesen. Und dann kommen eben ab und an doch diese Bücher in Englisch auf meinen Lesestapel und ich freue mich und bin auch immer ein bisschen aufgeregt.

Englisch fällt mir schon leicht und doch sind Bücher auf Englisch auch deshalb so spannend, weil sie – wenn es eben die Originalsprache ist – auch mehr Einblick in eine andere Kultur geben.

Im Buch „No Ego“ geht es vor allem, um die Arbeitsweisen, die nun von einer amerikanischen Autorin, die das Thema Firmenführung auf eine Ebene hebt. Es muss nicht immer hierarchisch zugehen. Wir folgen in Europa sehr oft dem Vorbild USA und ich lese deshalb auch Bücher über den amerikanischen Führungsstil, weil es fast wie ein Blick in die Zukunft ist. Ein Blick in eine Nahe Zukunft, denn unsere digitale und vernetzte Welt lässt bei Weitem kaum noch Raum für Neues oder zumindest Unerwartetes.

Wie siehst Du Dich?

#SabinesBibliothek

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