Bücher in der digitalen Zeit

Die digitale Zeit. Was ist das überhaupt? Wann hat diese begonnen und wie konnten wir da so hineingezogen werden?

Digitale Zeiten

Grad letzte Woche war unser Internet aufgrund des Sturms vom Wochenende weg. Einfach weg und irgendwie sitzen wir seither nur noch mit dem Zugang zur Welt über das Smartphone da.

Ja, es betrifft nicht nur uns und doch ist es eben auch so, dass wir uns fragen, wieso wir mittlerweile schon so abhängig von der digitalen Welt sind. Ich empfinde das nicht als etwas Negatives, sondern eher als neutral. Es ist nur eine Feststellung.

Unser Alltag ist davon geprägt und besonders das letzte Jahr hat nochmal die Zügel in diesem Bereich angezogen. Daher fand ich es unheimlich passend diese Buchvorstellung auch dem Thema digitale Welt und der digitalen Zeit zu widmen. Es gibt genauso viele Bücher zum Thema digitale Welt wie hier sicher keine Worte gefunden werden.

 

Die Zukunft ist smart. Du auch?*

Ich liebe kritische Fragen und genauso sehr mag ich es, wenn Fragen mit Zahlen, Fakten und Hintergrundwissen ergänzt werden.

Im Buch von Holger Holland „Die Zukunft ist smart. Du auch?“ wird mittels 100 Fragen auf jeden Lebensbereich eingegangen. Zuhause, digitales Leben, Mobilität, Bildung und Kultur, Recht und Unrecht, Gesundheit, Arbeit, Wirtschaft und Politik sind die Kapitel in die alles gegliedert wird.

Es ist ein sehr umfassendes Buch und sicher kein Buch, was man nur mal so durchliest, sondern immer mal wieder reinschaut. Ich habe es dennoch in einem Rutsch durchgelesen, denn irgendwie hangelte sich immer alles aneinander und meine Neugierde konnte gefüttert werden.

Was genau macht diese Digitalisierung mit uns? Diese und viele andere Fragen werden sachlich und mit Hintergrundwissen gestrickt beantwortet. Es ist ein informatives Buch, das keine Ängste schürt, sondern Aufschluss gibt und sogar einen Ausblick bietet.

Meiner Meinung nach ein tolles Buch für alle, die sich mehr mit den Thema Digitalisierung auf Faktenbasis beschäftigen möchten.

Digitale Balance*

Mit smarter Handynutzung leichter leben – so lautet der Untertitel von Christoph Koch’s Buch „Digitale Balance“. Im Buch kommt neben etlichen Tipps, Ideen und Beispielen auch die „30-Tage Challenge“, die den Lesenden die Möglichkeit bieten soll sich selbst dem achtsamen Umgang mit dem Smartphone oder dem Handy hinzugeben.

Sicher kenne nicht nur ich das Problem, dass der Blick aufs Handy oder Smartphone nach zum Beispiel der Uhrzeit auf einmal in einer halben Stunde Recherche zu Nachmittagsaktivitäten, Emails überprüfen und Nachrichten beantworten endet.

Die Verführung der Smartphone ist weithin bekannt und Koch nimmt uns in seinem Buch mit guten Beispielen und einer einfachen Anleitung wieder zurück zu einem selbstbestimmten Umgang mit dem Smartphone.

Ein Buch, das sich schnell liest und somit ideal für ein Wochenende ist.

Die kleinste gemeinsame Wirklichkeit*

Bereits im April habe ich das Buch von Mai Thai Nguyen-Kim erhalten. Das Buch „Die kleinste gemeinsame Wirklichkeit“ der Spiegel Bestseller-Autorin ist meiner Meinung nach ein sehr guter Zeitzeuge.

Wahr, falsch, plausibel?

Die größten Streitfragen werden wissenschaftlich geprüft und der Leser bekommt die Möglichkeit sich selbst nicht nur Gerüchten und Halbwahrheiten hinzugeben. Was genau macht die immer währende Informationsflut mit uns? Aktuell entzweit sie uns nur. Nimmt uns leider auch jede Gesprächsgrundlage und schlägt eine Kluft zwischen „uns“ und „denen“.

Ein sehr gut geschriebenes Buch, das vor Fakten nur so strotzt. Ein toller Wegbereiter für alle, die mehr aufeinander zugehen möchten und sich vor allem als eine Gesellschaft sehen, die nicht gespalten leben muss.

Das Café am Rande der Welt*

Zu guter letzt in dieser Runde kommt ein Buch mit Erzählungen. Erzählungen über den Sinn des Lebens.

Bereits im Studium in Den Haag hatte ich das Buch von John Strelecky gekauft. Und ich sage das hier nochmal – oder schreibe es besser gesagt. Bücher doppelt zu lesen, mag ich nicht. Der Grund dafür ist oft, dass ich viel zu viele andere Bücher lesen möchte. Der zweite Grund ist auch, dass ich mich dann meist nach ein paar Seiten wieder an das Buch erinnere und dann nicht mehr richtig lesen, sondern im Kopf nur noch krame, wie es in meiner Erinnerung war.

Beim Buch von Strelecky „Das Café am Rande der Welt“ habe ich eine halbe Ausnahme gemacht – wenn es überhaupt halbe Ausnahmen gibt.

Ich habe einige Kapitel nochmal gelesen. Viele meiner Bücher sind mit kleinen Post-Its und Markern versehen, die bestimmte Textpassagen, Sätze oder Ideen dahinter mir das Gefühl geben, dass ich das nochmal aufarbeiten will. Zum Aufarbeiten komme ich dann nicht, jedoch zum manchmal nochmal reinschauen.

Und so war das auch beim Buch vom Café am Ende der Welt. Durch den Umzug der Zimmer habe ich ja jedes Buch auch aus den Bücherschränken geräumt und bin dabei immer mal wieder an einigen Büchern hänge geblieben, die ich dann doch wieder lesen wollte. So sind hier auch in den letzten Monaten mehr und mehr Bücher in der Buchvorstellung auf dem Blog gelandet, die ich bereits sehr lange besitze.

Die Geschichte im Buch handelt von dem typischen Dilemma heutzutage: work hard und dann bleibt eben doch keine Zeit mehr für Freizeit. Der Weg zu sich selbst und der Balance im Leben.

Eine schöne Reise.

Welches Buch liest Du zurzeit?

#SABINESSATURDAY

*ich nutze Affiliate Links. Dies bedeutet, dass ich Dir das Produkt in einem Online-Shop herausgesucht habe. Wenn Du das Produkt dann gerne kaufen möchtest, erhalte ich eine kleine Provision. Für Dich ändert sich an dem regulären Preis rein gar nichts.

 

Bücher in der digitalen Zeit BineLovesLife

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