Schuhe putzen muss schon sein & Buchvorstellung

Feierst Du Nikolaus? Feierst Du Nikolaus mit Deinen Kindern? Feierst Du Nikolaus für Deine Kinder? Oder wegen den Kindern? Oder ist Dir das alles total egal?

Heute möchte ich ein wenig zu Traditionen schreiben. Auf Instagram hatte ich im November die ErziehungsChallenge gestarte – mehr dazu kannst Du auch hier nachlesen. Dabei haben wir etliche Themen angesprochen unter anderem auch das Thema Rituale. Rituale sind auch Traditionen und gleichzeitig auch Anhaltspunkt für eine bestimmte Familienkultur.

Das erste, das der Mensch im Leben vorfindet, das letzte, wonach er die Hand ausstreckt, das kostbarste, was er im Leben besitzt, ist die Familie.

Adolph Kolping (1813 – 1865), genannt Gesellenvater, deutscher katholischer Theologe (Kolpingwerk)

 

Kindheitserinnerung werden Kindheitsrealität

Jeder von uns kennt sie: Regeln und Rituale, die wir auch – und nicht nur – aus unserem eigene Elternhaus kennen. Einiges fanden wir gut, anderes eher blöd. Und so verändert man dann das, von dem denkt, dass es einen Einfluss auf die eigenen Kinder hat. Kindern mit Regeln und Ritualen einen Halt zu bieten, macht jede Familie auf ihre eigene Weise und vor allem auch in ihrem eigenem Tempo. Oder eher dem Tempo und der Weise, wie es das Kind braucht.

Das Wichtigste ist meiner Meinung nach, sich auf die Kinder einzulassen und ihnen auch einen Halt entsprechend ihrer Entwicklung zu bieten. Jedes Alter benötigt auch andere Rituale und veränderte oder detailliertere Rituale. Erst mit der Geburt der kleinen Kaiserin habe ich selbst gemerkt, dass wir mit Junior, der nun schon knapp dreieinhalb Jahr bei uns ist, eine richtige Entwicklung gemacht haben. Klar, ich wusste, dass wir nicht stehengeblieben sind, aber dennoch war mir das Ausmaß der Veränderung erst durch diesen direkten Vergleiche: Baby und Kleinkind bewusst.

Manche Kinder brauchen mehr Regeln und Rituale, weil sie es auch für ihre eigene Entwicklung und somit als Orientierungshilge benötigen. Es tut ihnen wahrlich gut eine gewisse Stabilität zu spüren. Junior ist da sicher wie ich: Regeln sind uns beiden sehr wichtig und wir leben diese gerne.

Wir haben ein Essens- oder eher Tischritual, das wir nicht nur als Familie am Tisch zu Hause absolvieren, sondern auch unterwegs. Es ist uns wichtig und auch wenn Besuch da ist, ist unser Ritual am Leben. Ich selbst habe als Kind immer die gemeinsame Familienzeit am Essentisch – beim Abendbrot – sehr genossen. Ich habe diese Zeit als sehr wichtig und richtig für uns alle empfunden. Etwas also, das ich auch unbedingt an meine Kinder weitergeben möchte.

 

Heimelig im eigenen Heim

Jetzt zur Weihnachtszeit und an den Tagen, die nicht nur dunkler, sondern auch familiärer – da eher drinnen verbracht – sind, merke ich, dass mir die Weihnachtszeit auch sehr wichtig ist. Ich liebe Weihnachten und jeder, der mich kennt, weiß, dass ich wahrlich etwas untertreibe. Ich komme manchmal gar nicht in richtige Weihnachtsstimmung, wenn die Umgebung – also nicht nur unsere eigene Wohnung – noch nicht weihnachtlich genug gestaltet ist.

Ich mag es überladen, voll und irgendwie auch sehr amerikanisch. Ich liebe dieses überladene und auch absolut vollgestopfte an Weihnachten. Sicherlich werde ich Dir in den nächsten Wochen mal mehr dazu hier auf dem Blog zeigen. Nun aber erstmal zurück zum Thema.

 

Die 10 goldenen Regeln für Kinder

oder: wann Regeln für Kinder wirklich wichtig sind…

Denn jeder lebt Regeln, egal welchen Erziehungsstil man verfolgt. Jede „Nicht-Regel“, jede „Nicht-Erziehung“ ist auch eine Regel. Beinhaltet auch einen Teil, der schon wieder zum Ritual, zum Ablauf und damit auch zur Regel gehört. In den letzten Wochen hatte ich so einen schönen Austausch mit vielen spannenden Mamis zum Thema Erziehung – darunter auch zum Thema Regeln. Und Regeln sind auch Teil von „unerzogenen“ Erziehungsberechtigten. Da ich wirklich völlig neu auf diesem Feld bin, habe ich viel dazu gelernt. Denn Regeln gibt es natürlich auch für diese „Unerzogenen“. Ganz einfache und selbstverständliche sind die Straßenverkehrsregeln und irgendwie auch Spielregeln. Miteinander statt gegeneinander könnte hier auch ein Sprichwort sein, denn auch in einer Gesellschaft wie unserer kann man frei sein in seiner Erziehung und ist dennoch auch auf die anderen Menschen angewiesen. Da gibt es dann auch die Regeln zu beachten, die wir alle gegenseitig von einander erwarten: an der Kasse anstellen, etc.

Oft beschreiben sich die „unerzogenen“ Eltern dann eher so, dass sie keine regeln dazu erfinden. Mh, da komme ich dann schon ins Grübeln, denn das mache ich irgendwie auch nicht. Zumindest nicht in meiner Logik. Es gibt einfach keinen Machtkampf und den möchten wohl viele mit ihren Kindern vermeiden – also einfach nicht so sehr über Regeln steuern. Und doch gibt es im Alltag genügend Eltern, die auch gerne die „Macht“ über diese Regeln an ihre Kinder kommunizieren. Das sieht jeder von uns und kennen viele.

Oft kommt es aber auch einfach auf das „WIE“ an. Denn der Ton macht die Musik – auch in der Erziehung.

Zufälligerweise hatte ich kurz vor meinem Start der Instagram Challenge ein Buch vom orell füssli Verlag zugesandt bekommen. Ein Buch, das meiner Meinung nach sehr gut zum Regeln passt. Mein Mann war anfangs etwas skeptisch, ob wir dieses Buch wirklich für Junior brauchen würden, dennoch ist er nun genauso begeistert, wie ich.

 

Ein Löwe in der Bibliothek

Der Titel des Buches lässt schon einiges durchschauen und irgendwie ist dann doch nicht so klar um was es geht.

Long story short: jede Regel hat auch mal eine Ausnahme

Ich möchte gar nicht zu sehr auf das Buch eingehen** und unnötigt etwas vorweg nehmen – was ich vielleicht aber schon habe. Meiner Meinung nach ist das Buch ein herrlich gefühlvolle Geschichte über das Miteinander, über Vorurteile und vor allem über Regeln. Regeln sind ja auch dazu da, damit unser Miteinander einfacher von statten geht und damit sich keiner verloren fühlt. Angekommen und angenommen werden alle in diesem Buch.

Da es schon mit dünnen Seiten bestückt ist, eignet sich das Buch hervorragend zum Vorlesen oder eben erst für ältere Kinder ab circa vier Jahren. Der Inhalt jedoch hängt auch ein wenig vom kognitiven Stand des jeweiligen Kindes ab. Junior mit dreieinhalb Jahren liebt das Buch.

Die Zeichnungen sind schön weich und absolut zeitlos. Ich persönlich liebe ja sowieso Bücher und darf nun seit knapp drei Jahren auch in die Welt der Kinderbücher abtauchen. Das macht unglaublich viel Spass.

 

Welches Buch liest Du gerade mit Deinen Kindern zu Hause?

#FamilyFriday

 

**ich nutze Affiliate Links. Dies bedeutet, dass ich Dir das Produkt in einem Online-Shop herausgesucht habe. Wenn Du das Produkt dann gerne kaufen möchtest, erhalte ich eine kleine Provision. Für Dich ändert sich an dem regulären Preis rein gar nichts.

 

 

 

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