Japanisch essen in Frankfurt

Essen gehen ist immer eine Reise. Essen gehen ist nicht nur eine Reise, sondern auch oft eine Alltagsflucht.

Wir waren also mal wieder essen – diesmal wieder japanisch. Für Frankfurt eigentlich gar keine besondere Sache, denn nach Düsseldorf ist Frankfurt ja die zweite Stadt, die vielen Japanern eine zweite Heimat gibt.

Japanisch essen gehen ist für uns auch eine Erinnerung an die schöne Zeit während unserer Hochzeitsreise nach Japan. Damals sind wir nach Okinawa geflogen. Mehr dazu kannst Du hier nochmal nachlesen.

Sakura

In der Nähe der Frankfurter Börse befindet sich das Sakura. Ein japanisches Restaurant, das nicht nur frisches und typisches Essen, sondern auch die dazu passende Atmosphäre bietet.

Wir mochten das Setting sofort und waren damals bereits mit beiden Kindern – einem acht Monate alten Baby und einem knapp dreieinhalb Jahren – dort. Da die Bedienung sehr freundlich war, konnten wir sofort einen Platz finden – denn eine Reservierung hatten wir nicht. Für uns ist das auch meist sehr wichtig, denn eine Reservierung halten wir generell eher weniger ein, auch weil wir wissen, dass es mit Kindern meist sowieso nicht die richtige Uhrzeit gibt.

Das Restaurant ist sehr offen und hell gestaltet und von den Details sehr japanisch also sehr einfach und klar gehalten.

Lecker Essen und satt werden

Wir entschieden uns für eigentlich zu viel essen. Aber gar nicht bewusst, denn wer hätte ahnen können, dass es dann doch so viel sein wird.

Für Junior bestellten wir sogar noch eine Portion Nudeln mit Gemüse und wie so oft durften wir lernen – ja, das müssen wir uns unbedingt mal merken – dass es einfach unsinnig ist eine extra Portion zu bestellen.

Das Menü, für das ich mich entschieden hatte war vor allem mit Ebi – ich liebe Shrimps oder Garnelen – dies sind einfach zu lecker. Dazu gab es eine Suppe und etwas Condiments – also Beilagen in Form von eingelegtem Gemüse und etwas frischen Obst. Da mein Mann auch noch ein Menü wählte, waren wir dann wirklich überrascht, was uns aufgetischt wurde.

Ja, ich weiss, dass es in Japan üblich ist nicht alles aufzuessen, denn sonst bekommt man nach. Es ist nämlich sozusagen eine unausgesprochene Tischmanier – ähnlich wie in Deutschland, wo das Besteck auf halb fünf gelegt bedeutet, dass man fertig ist – in Japan, dass man komplett leergegessene Teller als Aufforderung sieht mehr haben zu wollen.

Vor diesem Hintergrund war es dann doch eine angemessene Portion.

So oder so wurden wir satt und haben das Essen genossen. Wirklich hundertprozentig japanisch war es dann dennoch nicht für mich. Es war gut, aber noch nicht perfekt.

Es gibt noch etliche andere japanische Restaurants in Frankfurt, die wir sicher in den nächsten Wochen noch ausprobieren werden.

Gerne berichte ich hier auf dem Blog dann wieder davon.

Welchem Essen kannst Du nicht widerstehen?

#TravelTuesday

4 Kommentare Gib deinen ab

  1. Es gibt auch ein tolles japanisches Buffet-Restaurant namens Ikoi.Ist zwar ein wenig teurer,aber qualitativ in allen Bereichen hochwertig 😉

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    1. Das kannte ich noch gar nicht. Kommt jedoch nun gleich auf die Liste. Danke Dir für den Tipp

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  2. kunterbunt79 sagt:

    für uns zu weit weg, aber japanisch muss ich auch mal essen

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    1. Sehr lecker. Ich kann es nur empfehlen

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