Denn das Gute liegt so nah…

Jetzt ist es zwar schon eine Weile her, aber ich muss es doch noch posten. Ende September oder eher Anfang Oktober waren meine Tante und mein Onkel zu Besuch in der Schweiz. Eine tolle Gelegenheit für beide mal diese Seite Europas zu sehen. Denn genau wie ich, waren beide auch vorher noch nie in der Schweiz. Bevor wir hergezogen sind, war ich auch noch nie hier. Wieso auch. Es ist doch schon recht teuer.

Dennoch war dieser Besuch für mich auch mal wieder eine tolle Möglichkeit die Schweiz zu sehen. Mal wieder. Ja, eigentlich habe ich schon Einiges gesehen, aber grad aktuell, passt es gut. Wir werden ja bald umziehen und dann kam es für mich einfach wie gerufen, nochmal einen Art ‚Abschiedsreise‘ zu machen.

Da es wirklich nur vier Tage waren, die wir effektiv Zeit hatten, mussten wirklich die absoluten Knaller her, die auch noch in der Nähe von Bern sind. Zuerst waren wir natürlich in Bern. Ja , und ach – Bern ist einfach eine schöne Stadt. Bei sonnigem Herbstwetter sowieso. Bei Sonne ist ja auch jede Stadt schön und einfach nur einladend.

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Bern hat viele kleine schöne Ecken und obwohl ich hier jeden Tag auch in der Stadt bin, ist es doch immer etwas völlig anderes, wenn man Besuch hat und „seine“ Stadt zeigt. Am allermeisten begeistert den Besuch und, auch nach fünf Jahren immer noch uns, die Aussicht auf die Schweizer Alpen. Das Berner Oberland um genau zu sein.

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In der Schweiz im Urlaub – mal was ganz anderes
Urlaub haben wir ja schon oft in der Schweiz gemacht. Einiges darüber könnt ihr in den folgenden Links lesen: so waren wir schon im Engadin, Appenzell, an den Rheinfällen, an der Schweizer Seite vom Bodensee, im Herzen der Schweiz und im Tessin.

Diesmal also wieder näher an Bern. Zuerst ging es zu den Trümmelbachfällen. Diese sind knapp 45 Minuten Fahrt von Bern entfernt und bieten ein spektakuläres Bild. Diese Fälle befinden sich innerhalb eines Felsens und sind das direkte Resultat der Schneeschmelze von den bekanntesten Bergen des Berner Oberlandes: Eiger, Mönch und Jungfrau. Wasserfälle gibt es wirklich viele in der Schweiz und im Spätsommer und Herbst ist wirklich die beste Zeit diese zu besuchen, da dann das meiste Wasser von den Bergen runterkommt.

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Die bekannten Ecken sehen, war für mich auch wieder ein tolles Erlebnis. So waren wir nach dem Besuch der Trümmelbachfälle auf der Landstrasse über das Simmental Richtung Land Fribourg unterwegs. Das ist dann kurz hinter Bern – der sogenannten „Röstigraben“. So bezeichnen die Schweizer die Sprachgrenze zwischen der Deutschschweiz und der französischen Schweiz. Diese Fahrt bietet eine tolle Aussicht und bietet ein schönes Bild und zeigt die typische Schweizer  Landschaft.

Unser nächster Besuch galt der Stadt Murten. Diese ist knapp 20 Minuten Autofahrt von Bern entfernt und liegt, wie viele andere Schweizer Städte auch, an einem See – dem Murtensee. Murten ist eine kleine süsse Stadt oder doch eher ein Städtchen, ein Dörfchen. Denn es besteht eigentlich nur aus drei Gassen in der Altstadt und dann noch ein wenig Seestrasse.

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Murten – so nah und doch eine so andere Welt als das wirklich trubelige Bern. Ich würde Bern sonst wirklich nicht als trubelig beschreiben. Wenn man jedoch in Murten war, dann kommt einem Bern gleich trubelig vor. Ihr wisst ja, dass ich ursprünglich aus Berlin bin und Bern hat grad mal so viele Einwohner wie der Stadtteil aus dem ich in Berlin komme. Also wirklich ein Unterschied wie Tag und Nacht oder doch eher Tag und Mitternacht. Und doch ist es für mich so, dass Bern mir nun recht gross und städtisch vorkommt.

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Der See in Murten ist verbunden mit zwei anderen grossen Seen in der Schweiz. Dem Neuenburger See (oder auch Lac de Neuchatel) und dem Bieler See. Diese beiden sind deutlich grösser als der Murten See, aber genauso beliebt für Segler und Bootshalter wie jedes Gewässer in der Schweiz.

Solltet ihr also mal nur auf der Durchreise durch die Schweiz sein so hier meine Tipps:
Besucht nur eine Stadt und fahrt dann wenn möglich viel über Landstrassen. So sieht man am meisten und kann die kleine Schweiz ein klein wenig besser kennenlernen.

Gerne könnt ihr auch einfach bei mir nachfragen. Mehr Tipps habe ich immer – jetzt nach knapp fünf Jahren hier.

#TravelTuesday

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