24 Stunden Tokyo intensiv

Auf Odaiba um genau zu sein – denn dort hatten wir bis zum Abflug um Mitternacht noch den ganzen Tag Zeit für – wie ich es nenne – „Tokyo aufsaugen“.

BIneLovesLife Tokyo

Was kann man in Tokyo erleben?

Bereits am Vorabend waren wir angereist und übernachteten eher untypisch für Japan: in einem sehr westlichen Hotel. Denn Odaiba war für uns und somit die letzten 24 Stunden der Ort an dem wir sein würden.

Odaiba in 24 Stunden

Odaiba ist eine künstliche angelegte Insel, die mittlerweile nicht nur total bebaut ist, sondern eine völlig andere Welt ist. Wie so oft bei großen Städten und Metropolen ist auch Tokyo überall anders. Ja, man erkennt, dass man noch in Tokyo ist, jedoch ist Odaiba noch mehr auf das Thema Entertainment ausgelegt.

Wir haben sicherlich nicht alles gesehen, konnten uns dennoch einen guten Überblick verschaffen, denn auch Odaiba ist mehr als einen Tagesausflug wert.

Frühstück auf Hawaii

Da wir im Urlaub die Übernachtung gerne ohne Frühstück buchen, haben wir immer die Wahl – und vielleicht manchmal auch die Qual – wo wir Essen gehen können. Zum Frühstück muss ich eben auch das sagen, dass es für uns meist nur eine Kleinigkeit sein muss und sowohl die Kinder als auch wir eher nicht so viel Essen.

Also kam es, dass wir dann in einem Restaurant landeten, dass sogar Frühstück mit Hawaii-Flair anbot. Perfekt und genau richtig: amerikanisches Frühstück eben. Das Eggs’n things hat zu den Feiertagen – bei uns war es nicht mehr weit bis Halloween – besonders ausgefallene Speisen im Angebot.

Spielen mit LEGO

Nach dem Frühstück sind wir ein wenig durch die Gegend geschlendert und haben uns dann sofort ins LEGOland Discovery Center ziehen lassen. Wir waren noch nie im LEGOland Discovery Center, obwohl es auch eins in Deutschland gibt. Die Kinder waren natürlich hellauf begeistert und wir haben den vormittag ausgiebig mit LEGO bauen und spielen verbracht. Im LEGOland Discovery Center kann man jedoch nicht nur mit LEGO bauen und spielen, sondern auch eine Miniaturwelt anschauen, eine kleine Achterbahnfahrt machen, mit LEGO Ninjas kämpfen, einen Film schauen und sein eigenen Gewicht in LEGO Steinen aufwiegen lassen.

Wir haben es sehr genossen, denn wir sind definitiv eine LEGO Familie. Für unsere Kinder war es perfekt – mit ein und vier Jahren ist definitiv etwas dabei.

Flanieren im Tokyo 1960

Die Strasse im Obergeschoss des Tokyo Decks lässt einen sofort in die Welt des Japans – die Welt des Tokyo’s – aus dem Jahr 1960 eintauchen. Vielleicht auch einfach eine Zeitreise in ein anderes Tokyo, das es so nicht mehr gibt. Nicht nur für die Kinder, sondern auch uns Erwachsene gab es hier viel zu sehen. Kleine Läden, die mehr als nur Souvenirs anbieten und Bilder und Poster aus vergangenen Zeiten laden zum Flanieren und Träumen ein.

Trick Art

Die Kunst der Täuschung gleicht Zauberei, oder? Was genau macht ein Zauberer? Eigentlich täuscht er uns nur. Und genau wie ein Zauberer weiß, dass das menschliche Auge manchmal träge in der Übertragung an das Gehirn ist, machen sich die Künstler aus dem Trick Art Museum die optische Täuschung zu nutze.

Was ich schon immer mochte? Dinge und Erlebnisse, die mich überraschen. Was ich noch mehr mag? Wenn Neues und Überraschendes auch sehr gut gemacht ist. Das Trick Art Museum auf Odaiba in Tokyo ist eines dieser Orte: Überraschendes neu erleben.

Hier wird einem erst klar, wie leicht sich der Mensch täuschen lässt. Und eigentlich nur durch so etwas einfaches wie die Funktion unserer Augen.

An dieser Stelle lasse ich dann lieber mal die Bilder sprechen:

Shopping und mehr

Natürlich kann man in Tokyo auch gut shoppen gehen. Genau so ist es auch auf Odaiba. Ich verbinde mit „Shopping“ ja nicht das eigentliche einkaufen, sondern auch viel mehr das flanieren und „Window-Shopping“. Quasi gucken, aber eben nicht kaufen- oder zumindest nicht alles kaufen.

Mein liebster Laden in Tokyo ist seit jeher der Daiso. Eine Art Ein-Euro Laden – eben nur mit Yen und alles coolem aus Japan. Hier werde ich immer fündig und habe tatsächlich auch diesmal etwas gefunden. Für die Kinder gab es ein Bade-Puzzle und ich selbst musste mir unbedingt kleine Reisförmchen mitnehmen. Ja, das ist dann quasi auch für die Kinder, denn wenn es mal Reis bei uns gibt, kommt der eben in Katzen- oder Hasenform. Noch Fragen?

Und dann ging es auch schon ab zum Flughafen und zurück nach Frankfurt.

Hier waren wir am Dienstag:

Eggs’n things: Japan, 〒135-0091 Tokyo, Minato City, Daiba, 1 Chome−7−1 アクアシティお台場 3F

Tokyo 1960: in der vierten Etage

Tokyo Trick Art Museum: Japan, 〒135-0091 Tokyo, Minato City, Daiba, 1 Chome−6−1 デックス東京ビーチシーサイドモール 4F

Daiso Odaiba: Japan, 〒135-0091 Tokyo, Minato City, Daiba, 1 Chome−7−1, AQUA CITY ODAIBA, 4F

Mehr zu Japan mit kleinen Kindern oder auch einfach nur etwas zum Reisen gesucht?

#TravelTuesday

6 Kommentare Gib deinen ab

  1. Aloisia sagt:

    Dann ist ja in Ordnung!

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    1. Auch, wenn sie kein Englisch sprechen würden – Irgendwie kann man sich immer artikulieren

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  2. Aloisia sagt:

    Kann man sich da verständigen?

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    1. Ja, es sprechen ja doch sehr viele englisch

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      1. Aloisia sagt:

        Dann hat man ja Glück gehabt. 🙂

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      2. Englisch ist eben schon eine weltweite Sprache und Japan nicht grad das Ende der Welt 😉

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