Schulstart: Checkliste zum Schulanfang

Was gehört in die Schultüte? Was ist übertrieben? Wie die Zuckertüte zu etwas ganz besonderem wird.

Wir hatten bereits vor zwei Wochen die Einschulung von Junior und mittlerweile habe ich auch etwas Zeit gefunden, die Dinge aufzuschreiben, die wir für die Schule brauchen.

Schulanfang – Die Schule geht los!

Wer hätte gedacht, dass die Zeit tatsächlich so reif ist, denn auch bei uns ist seit 2020 ein Schulkind Teil unserer Familie. Junior ist endlich Schulkind und ja ich betone das „endlich“ auch gerne, denn er war schon sehr lange scharf darauf. Die Einschränkungen der Corona Pandemie und dem wochenlangen zu Hause bleiben haben diese Vorfreude eher noch befeuert, denn so wussten wir, dass mit der Schule ein neuer Lebensabschnitt beginnt.

Bereits vor den Ferien haben wir eine Liste mit den Schulmaterialien bekommen und auch wenn wir diese gleich abgearbeitet haben, so war ich doch erstaunt, dass es eine ganze A4 Seite gefüllt hatte.

Neben den Heften und Stiften haben wir auch einige Dinge im Schulranzen, die wir bereits seit dem Kindergarten als gut erachten.

Also los gehts – das gehört in den Schulranzen

  • Brotdose: wir sind große Fans der Brotbox mit schönem Motiv. Auch für Kindergartenkinder hat sie die ideale Größe und findet nun auch im Schulranzen ihren Platz. Auch in der Schule darf das Frühstück und teilweise der Nachmittagssnack nicht zu kurz kommen. Daher haben wir zusätzlich an besonders langen Schultagen eine etwas größere Brotbox, die ideal für die Schule ist und super in de Schulranzen passt.
  • Trinkflasche: Wir sind seit jeher große Fans der Trinkflaschen von Sigg – da stimmt die Qualität und die Deckel kann man vom Sportsverschluss auf den Flaschenverschluss wechseln. Die Trinkflasche ist in der Schule sehr wichtig und somit ist es wichtig, dass diese etwas größer ist, damit genug Wasser darein Platz finden kann. Alternativ finden wir auch noch die Flaschen von CamelBak super, jedoch eher für Ausflüge am Wochenende.
  • Ranzen: Den Schulranzen gab es dieses Jahr tatsächlich erst zur Einschulung, so kennen mein Mann und ich das auch aus unserer Kindheit. Junior hatte sich seinen Schulranzen schon vorher ausgesucht und wir sind bisher immer noch begeistert. Für die Schule haben wir uns für einen Schulranzen entschieden. Je nach Schule kann man sicher auch einen Rucksack nehmen, wenn nicht so viel mitgenommen wird.
  • Das Mäppchen von Junior habe ich mit meiner Mama aus Japan mitgebracht. Wir waren dort im November 2019 und haben im DisneyStore ein grandioses von Cars im Stil von Lighting McQueen gefunden. Ich gebe ehrlich zu, dass mir die eckigen auch eher langweilig vorkommen und die Freude war sehr gelungen, als Junior mit seinem Lightning in die Schule gehen durfte. Stifte, Lineal und alles weitere findet im Federmäppchen (so hier das bei mir früher noch) Platz. Für Jungs und Mädchen gibt es eine große Auswahl an Federtaschen, Mäppchen, Federmäppchen auch bei regionalen kleinen Läden.
  • In das Mäppchen (Federtasche) haben wir zwei Bleistifte von Stabilo gepackt, die gibt es in dick und dünn. Die Ergonomie des Stiftes hat uns schon vor ein paar Jahren begeistert, als ich zum ersten Mal dicke Malstifte für Junior gekauft hatte. Radiergummi, Lineal und Anspitzer habe ich auf eine Einschulungsliste zusammengestellt: stöbern lohnt sich, denn für die Schule gibt es oft andere Anforderungen als noch im Kindergarten oder in der Vorschule.
  • 12 Buntstifte aus Holz haben wir diesmal von Staedtler und ich bin wahrlich so begeistert, dass ich mir selbst noch welche gekauft habe. Ich mag das Gefühl, wenn der Stift auch etwas schwerer ist und schön fest in der Hand liegt. Alternativ sind auch die Buntstifte von Faber Castell schön, jedoch etwas teurer. Wir haben für die Schule Stifte gewählt, die Junior bereits vorher gerne benutzt hat. Es lohnt sich auch als Erwachsener die Stifte mal in die Hand zu nehmen und zu Schreiben, Malen und Kritzeln. Die Unterschiede der Stifte sind sicher auch Geschmacksache und je nachdem, was die Schule auch für die Kinder haben möchte, kann man nicht unbedingt frei wählen.
  • Anspitzer für dicke und dünne Stifte – ganz klar mit Auffangbehälter. Zu Hause mussten wir Junior nun auch so einen Anspitzer hinstellen, denn er liebt es seine eigenen Stifte anzuspitzen. In der Schule ist alles etwas kompakter und wir haben vor allem darauf geachtet, dass er selbst die Stifte gut anspitzen kann.
  • Wachsmalstifte – ohne Plastikhülle. Es gibt unheimlich viele Wachsmalstifte mit Plastikhülle, wir haben uns für die von Pelikan entschieden. Ökologisch und daher etwas teuerer geht es mit Stockmar. Für die Schule haben wir Wachsmalstifte nun bereits ein Jahr lang und bisher haben sie diese nicht so oft benutzt. Zu Hause haben wir nun für die Kinder die gleichen Wachsstifte geholt, denn die Kinder haben gefallen an dieser Art des Malen gefunden.
  • Zum Basteln nutzen wir schon lange eine Kinderschere – Junior hatte bereits mit knapp zwei Jahren eine Kinderschere, weil er sehr gerne gebastelt hat. So eine ähnliche hat die kleine Kaiserin nun auch. Für die Schule haben wir Junior dann diese Kinderschere gekauft.
  • Deckfarbkasten gibt es sehr viele und bereits seit Jahren sind wir happy mit dem von Pelikan. Die einzelnen Farben kann man separat herausnehmen und so bei Bedarf nachkaufen und die Farbanordnung eben nach Gusto verändern. Den Malkasten für die Schule benutzen die Kinder sehr oft, so dass wir ihn schon sehr oft nachgekauft haben – nicht nur für die Schule, sondern auch für zu Hause.
  • Vier Borstenpinsel (6,8,10,12). Wir haben natürlich die gesamte Palette gekauft und einfach die herausgenommen, die Junior nicht in der Schule braucht. Bereits seit ein paar Jahren haben wir auf dem Balkon ein kleines Atelier. Dort werden regelmäßig neue Farben und auch Pinsel benötigt.
  • Den Wasserbecher mit Deckel – ja, der hat mich ganz schön in den Wahnsinn getrieben. An dem Tag, an der die Materialliste von der Schule nach Hause kam, sind wir nämlich sofort losgezogen, um alles zu kaufen. Das Drama nahm dann aber erst im Laden seinen Lauf, denn ich habe tatsächlich eine gefühlte Stunde keinen Becher mit Deckel gefunden…naja, so habe ich wenigstens eine Geschichte zu erzählen.
  • Malkittel oder altes Hemd. Wir haben natürlich einige alte Blusen von mir, die mir nicht mehr passen und die wir bereits bei Junior genutzt hatten als er noch in die Kunstschule gegangen ist. Für die Schule wollte er den Malkittel von Ikea. In der Schule ist ein dunkles altes Hemd von Vorbei, denn wenn dort gemalt wird, kann es auch mal wild zugehen und die Farben sind überall.
  • Hausaufgabenheft – wurde bei uns von der Schule gestellt.
  • Turnbeutel – bereits als Abschlussprojekt im Kindergarten wurde ein Turnbeutel gemeinsam gebastelt und dekoriert. Am schönsten fand ich die Idee, dass alle Freunde aus dem Kindergarten auf dem Turnbeutel unterschreiben konnten – eine tolle Erinnerung, die dann auch in der Schulzeit lebendig bleibt. Für die Schule habe ich Juniors Kleidung einfach zusätzlich noch in einen kleinen Stoffbeutel gepackt. Und sollte der Schulsport bald wieder losgehen, muss er lediglich den kleinen Beutel mitbringen, damit wir die benutzte Kleidung waschen können.

Natürlich fand ich es schon beeindruckend, was man alles für die Schule braucht und wie viel Geld wir dafür auch bezahlt haben. Freunde von uns, die zum Beispiel in einer Montessori Schule sind, müssen nicht mal einen Schulranzen (Ranzen) haben, weil die Bücher und Hefte allesamt in der Schule bleiben.

Bei unseren Freunden aus der Schweiz ist es sogar so, dass gar nichts – ausser der Schulranzen und die Turnsachen gekauft werden müssen. Jegliche Hefte, Malblöcke, Farben und Ordner, Mappen, etc – was ich hier alles gar nicht erwähnt habe, da es sich ja sowieso von Bundesland zu Bundesland und Schule zu Schule unterscheidet – werden in der Schweiz von der Schule gezahlt und eingekauft.

Persönlich finde ich es auch viel besser, wenn die Schule alles besorgen würde – da gäbe es doch sicher einen Rabatt oder eine Pauschale und die Kosten für jeden einzelnen wären deutlich geringer. Aber so ist das eben überall anders gehandhabt.

Wie ist das bei Dir und der Schule Deines Kindes?

#MommyMonday

Checkliste Schulanfang Pinterest BineLovesLife

4 Kommentare Gib deinen ab

  1. Bei uns werden einige Sachen direkt von der Schule besorgt und anderes – aber nicht sonderlich viel – kaufen wir selbst. Schulbücher & Arbeitshefte stellt die Schule, da wir in Sachsen die „Lehrmittelfreiheit“ genießen 🙂 Auch bringt meine Tochter sehr selten mal Schulsachen mit nach Hause; das bleibt alles immer in der Schule.

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    1. Das hört sich wirklich toll an. Kannte den Begriff Lehrmittelfreiheit vorher gar nicht – also gleich mal wieder etwas gelernt und nun versuche ich das mal in Hessen durchzusetzen 😉

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      1. Hessen? Ich dachte, da gäbe es auch Lehrmittelfreiheit, aber die gilt tatsächlich nur teilweise: https://kultusministerium.hessen.de/schulsystem/lernmittelfreiheit

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      2. Nein, nicht an unserer Schule. Schade

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